Abwicklung von Immobilienkauf

  • Juhu!


    Ich wohne nun schon eine Weile hier im schönen L.E. und habe mich entschieden, das ganz offiziell zu machen: Durch den Kauf einer Wohnung. Obgleich die Preise über die letzten Jahre um einiges weniger kleiner geworden sind, tue ich mir - denke ich - keinen Gefallen damit, noch länger zu warten. Dass ich hier alt werden will, steht fest! Und die städtische Immobilie hat selten einen preislichen Einbruch zu erwarten, wenn ich Laie das richtig verstehe.


    Es wäre meine erste Immobilie überhaupt; um Konditionen, Verpflichtungen, etc., die mit dem Kauf einer Wohnung einhergehen, weiß ich leider kaum - ein vernünftiges go-to bleibt innerhalb meines Dauer-Studi-Freundeskreises indes aus.


    Habt ihr eine Idee für eine neutrale Bezugsperson (=kein potentieller Verkäufer), die mich in derlei Dingen schulen könnte? An der VHS habe ich schon geschaut, das hat mir alles nicht so zugesagt.

    Auch immer willkommen sind Hinweise auf gute Angebote! Bevorzugt würde ich in einem ruhigeren Viertel (lange) in Innenstadtnähe wohnen.

    Dank euch.

  • Bei den jetzigen Preisen kann man von einem Kauf nur abraten. Es ist eigentlich ganz einfach, nimm den Kaufpreis der Wohnung und rechne dir aus, wie viel Jahre du die Kaltmiete einer solchen Wohnung aus der Kaufpreissumme finanzieren kannst. Kommst du auf über 20 Jahre, dann lass die Finger davon. Bedenke auch, dass deine Nebenkosten bei einer Eigentumswohnung höher sind (es gibt Kosten, die du als Mieter nicht tragen musst). Und dann kommen noch unvorhergesehen Kosten, die du noch gar nicht abschätzen kannst. Zum Beispiel plötzliche Sanierungskosten, für die die gebildete Instandhaltungsrücklage nicht ausreicht. Dann wird eine Sonderumlage gebildet, die jeder Eigentümer zu zahlen hat. Da sind dann plötzlich mehrere tausend Euro einzuzahlen.

    Als Mieter lebst du ruhiger und bist flexibler in deiner Lebensgestaltung. Einen Mietvertrag kannst du relativ schnell kündigen, eine Wohnung wirst du nicht so schnell los.

  • Hallo,


    ich würde auch gerne meinen Senf dazugeben. Zum einen stimmen die Punkte die Polylux angesprochen hat, aber eine Sicherheit hat man grundsätzlich nie, egal wo man investiert. Zum anderen habe ich eine andere Auffassung. Zur Miete wohnt man flexibler, jaein. Vieles was man vielleicht verändern würde, darf man grundsätzlich nicht. Bei einem Eigenheim hat man mehr Freiheiten und einen größeren Spielraum.

    Außerdem zahlt man die Miete so gesehen für sich selbst und wenn das Objekt ausgezahlt ist, dann kann man es auch vermieten, wenn man dennoch umziehen möchte und hat für die Rente vorgesorgt.


    Bevor hier jedoch eine Diskussion darüber entsteht ob sich der Kauf lohnt oder nicht, würde ich gerne dich noch auf https://koengeter-immobilien.de/ verweisen. Dort findest du einen guten Immobilienmakler, der dich bei deinem Vorhaben bestens beraten wird. Ist in deinem Fall wahrscheinlich die beste Lösung, weil du ja noch keine Erfahrungen damit hast.


    Grüße und schönes Wochenende.