Leipziger Straßennamen - Grüne fordern Kommission

  • Die Umbenennung der Arndtstraße war offenbar nur ein Vorspiel. Die Grünen Leipzig fordern jetzt eine Kommission zur Überprüfung der Leipziger Straßennamen. Die Überschrift der Pressemitteilung klingt erstmal harmlos: "Grüne beantragen wissenschaftliche Kommission und Anwohnerbeteiligung im Straßenstreit"


    Im Text wird man dann deutlicher:

    Zitat

    Es reicht nicht aus „Antisemitismus“, „Rassismus“ oder „Kolonialismus“ und die Vertreter davon dadurch freizusprechen, indem man auf den jeweiligen Zeitgeist abstellt.

    Einer solchen Prüfung dürften dann viele historische Persönlichkeiten zum Opfer fallen. Der Zeitgeist im Barock und Rokoko war schon ziemlich speziell....



    An was erinnert nur die Überprüfung von Straßennamen und die Umbenennung von Straßen?


  • Um ehrlich zu sein, ich frage mich immer öfter, was diese Leute beruflich machen und ob sie nicht ausgelastet sind.


    Man stelle sich vor: Tagsüber beliefert ein DHL-Fahrer diese Leute und schleppt ihnen ihr schweres Zeug in die Wohnung. Abends kommt er dann fix und fertig nach Hause, will seine Ruhe, nimmt sich eine Zeitung und liest, dass diese Pfeifen gerade seine Straße umbenannt haben und er jetzt noch zusätzliche Arbeit hat, weil er überall seine Anschrift ändern muss. Derweil packen diese Pfeifen mit gutem Gefühl ihre Amazon-Bestellung aus.


    Als nächstes sind bestimmt diese Straßen und Plätze dran:

    • Richard-Wagner-Platz (Antisemitismus)
    • Richard-Wagner-Straße (Antisemitismus)
    • Markgrafenstraße (Ausbeuter)
    • Naschmarkt (fördert Übergewicht)


    :cursing:

    "Bürokraten bekämpft man am besten, indem man ihre Vorschriften genau befolgt."

  • Pressemitteilung der Stadt Leipzig:

    180 Widersprüche gegen Umbenennung der Arndtstraße

    Datum: 25.03.2020


    Aufgrund zahlreicher Widersprüche verschiebt sich die Umbenennung der Arndtstraße zunächst bis auf Weiteres. Der Stadtrat hatte im Januar 2020 entschieden, die Straße in der Leipziger Südvorstadt in Hannah-Arendt-Straße umzubenennen. Gegen die entsprechende Allgemeinverfügung waren innerhalb einer einmonatigen Frist rund 180 Widersprüche beim Amt für Statistik und Wahlen eingegangen.

    Über diese muss zunächst beschieden werden. Die Widerspruchsführer werden dabei auch von der Verwaltung über den weiteren Rechtsweg informiert. Erst wenn dieser ausgeschöpft ist, wird der neue Straßenname rechtskräftig. Hierzu informiert die Stadt gesondert.

    Über Petitionen gegen die Umbenennung berät der Petitionsausschuss, letztlich entscheidet hierzu der Stadtrat. Sie haben also zunächst keinen Einfluss auf das Verfahren und damit auch keine aufschiebende Wirkung.

    Adressnutzer müssen erst dann Änderungen in ihren Unterlagen und Dokumenten vornehmen lassen, wenn der Namenswechsel rechtssicher vollzogen ist. Anwohner und Gewerbetreibende der Arndtstraße müssen daher derzeit noch nicht handeln.


  • Hört endlich mit solchem Unsinn auf! Spätestens jetzt müsste doch jedem klar werden, was wirklich wichtig ist.


    Die einen retten Leben :thumbup:,

    die anderen benennen Straßen um. :thumbdown:

  • Hört endlich mit solchem Unsinn auf! Spätestens jetzt müsste doch jedem klar werden, was wirklich wichtig ist.


    Die einen retten Leben :thumbup:,

    die anderen benennen Straßen um. :thumbdown:

    Dem ist nichts hinzuzufügen!

    "Bürokraten bekämpft man am besten, indem man ihre Vorschriften genau befolgt."