Beiträge von Leipzig News

    Sehr geehrte Professorinnen und Professoren, sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Studierende,

    offiziell hat das Wintersemester 2018/2019 bereits mit dem 1. Oktober begonnen. Aber erst heute geht es richtig los, denn nun kehren auch die höheren Fachsemester an die HTWK Leipzig zurück und die Lehrveranstaltungen starten.

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    Im Wintersemester 2018/2019 beginnen 27 Studierende von Hochschulen in Äthiopien, Brasilien, China, Frankreich, Italien, Jordanien, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Spanien und der Türkei ihr Austauschstudium an unserer Fakultät. Sie belegen insbesondere englischsprachige Module im International Management Bachelor (IMB) aber auch Module im Studiengang Betriebswirtschaft Bachelor (BWB).

    An der HTWK Leipzig beginnen insgesamt 51 Austauschstudierende ihr Studium.

    Wir wünschen unseren Austauschstudierenden einen guten Start in das Wintersemester und einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

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    In Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister BE-terna GmbH am Standort Leipzig hat Pham in ihrer Masterarbeit Möglichkeiten untersucht, wie die Stimmung, die mit bestimmten Bekleidungsstücken verbunden ist, in die Umkleidekabine übertragen werden kann. Die Digitalisierung - hier Methoden der Textanalyse von Modeartikeln in Verbindung mit Verfahren des Maschinellen Lernens - unterstützt Handelsunternehmen, das Einkaufserlebnis von Kunden zu steigern.

    Die Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften lobt die kontinuierlich sehr guten Studienleistungen von Thi Minh Phuong Pham, die Abschlussarbeit und auch ihr soziales Engagement. „Wir hoffen, dass ihr Beispiel Frauen zur Wahl eines Informatikstudiums an der HTWK Leipzig ermutigt - es lohnt sich!“ sagt Prof. Martin Grüttmüller, der die Masterarbeit an der Hochschule betreut hat.

    Den ersten Platz in dem Wettbewerb belegte Daniela Schmitt, Masterstudentin der Wirtschaftsinformatik an der FU Berlin, über Platz 3 freute sich Vicky Eleser von der Hochschule Mittweida, wo sie im Bachelorstudiengang „Allgemeine und digitale Forensik“ studiert.

    Der Award ist mit einer Skulptur des Dresdner Künstlers Ulrich Eißner in Form einer gusseisernen „Karriereleiter“ verbunden und mit 2000 Euro dotiert. Die Zweit- und Drittplatzierten können sich über ein Preisgeld von 1000 bzw. 500 Euro freuen.

    Hintergrund

    Der Saxonia Woman Award ist eine Initiative der Dresdner Softwareschmiede Saxonia Systems AG, bei der alljährlich hervorragende Nachwuchs-Informatikerinnen ausgezeichnet werden. Die Initiative soll Frauen zu einer IT-Karriere ermutigen.
    Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb sind ein Studium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Medieninformatik, sehr gute Studienleistungen und soziales oder gesellschaftliches Engagement. In diesem Jahr gab es 30 Bewerbungen aus Sachsen, Berlin und Brandenburg für den Preis. Eine Jury wählte die drei Informatikerinnen aus, die sich durch besondere fachliche Kompetenz, aber auch soziales Engagement hervorgetan hatten. Die Preisverleihung fand am 24. September 2018 in Dresden statt.

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    Am 26. September 2018 wurde Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Leiter des Instituts für Betonbau (IfB) an der Fakultät Bauwesen, zum neuen Vorstandsmitglied des Vereins C³ – Carbon Concrete Composite e. V. gewählt. Die Wahl erfolgte im Rahmen der Vorstandssitzung während der 10. Carbon- und Textilbetontage in Dresden für eine Amtszeit von zwei Jahren.

    Das mehrfach ausgezeichnete interdisziplinäre Projekt C³ ist eines von zehn geförderten Projekten im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ der Initiative „Unternehmen des Region“. Die Leitung des Projekts obliegt der Technischen Universität Dresden.

    Der Verein C³ e. V. wurde gegründet, um die Zusammenarbeit im C³-Konsortium zu koordinieren. Aktuell verzeichnet es über 160 Partner aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Vereinen.

    Prof. Klaus Holschemacher zeigte sich über die Wahl in den Vorstand erfreut und geehrt: „Als wichtiger Partner im C³-Konsortium kann die HTWK Leipzig ihre Expertise nun auch in den Verein und somit in die Koordinierung der Zusammenarbeit der Konsortialpartner einbringen.“

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    Am Gemeinschaftsstand „Studium rund ums Buch“ auf der Frankfurter Buchmesse findet am 13. Oktober 2018 um 11 Uhr eine besonderes Highlight für Kinder statt: Ute Krause liest aus „Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben“. Die Autorin hat bereits viele Kinderbücher veröffentlicht, die in verschiedene Sprachen übersetzt und sogar verfilmt wurden. Zahlreiche ihrer Bücher hat sie nicht nur geschrieben, sondern auch illustriert – so auch ihr jüngstes Buch, das sie am Gemeinschaftsstand vorstellen wird. Organisiert wird diese Lesung von Studierenden des Bachelorstudiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft.

    Außerdem plant das studentische Messeteam eine Podiumsdiskussion, die sich mit der Frage beschäftigt, ob künstliche Intelligenz in Form von Algorithmen den Buchmarkt revolutionieren kann. Heiko Hartmann, Professor im Studiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft, diskutiert am 10. Oktober um 14 Uhr mit Gesa Schöning und Dr. Ralf Winkler vom Unternehmen QualiFiction, den Entwicklern des „Bestseller Algorithmus“, über Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz im Verlag und blickt dabei in die spannende Zukunft der Branche.

    Beide Veranstaltungen finden auf der Bühne des Standes A72 in Halle 4.1 statt.

    Der Gemeinschaftsstand "Studium rund ums Buch" ist eine Kooperation deutscher Buch- und Medienstudiengänge auf der Frankfurter Buchmesse, die vom 10. bis 14. Oktober 2018 stattfindet. Neben der Beratung von Studieninteressierten, Lesung und Podiumsdiskussion wird es am Messedonnerstag, 11. Oktober 2018, um 17 Uhr ein Alumnitreffen des Studiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft geben.

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    Im neuen Gewand präsentiert sich seit dem 1. Oktober der Bibliothekskatalog: übersichtlich, leicht zu bedienen und vor allem responsiv. „Damit wird der Katalog auf allen Endgeräten sehr gut dargestellt, vom Smartphone bis zum großen Monitor“, freut sich Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen.

    Seit Juli wurde an diesem Projekt gearbeitet und dabei auch die Nutzerfreundlichkeit (Usability) verbessert. So ist die Handhabung nun deutlich intuitiver als bisher.

    Ein zusätzlicher Vorteil ist der verbesserte Alert-Dienst: Beim Speichern von Suchanfragen können Benachrichtigungen zur Suche aktiviert werden. Die Nutzer erhalten dann punktgenaue Informationen über neu angeschaffte Literatur zu ihren Interessen.

    zum Katalog

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    Im Wintersemester 2018/2019 beginnen insgesamt 51 Studierende von Hochschulen in Äthiopien, Brasilien, China, Frankreich, Italien, Jordanien, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Slowenien, Spanien, der Türkei und Ungarn ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Für 47 von ihnen begann bereits am 24. September der dreiwöchige Einführungskurs „Deutsche Sprache und Landeskunde“.

    Am Montag begrüßten der Prorektor für Bildung, Prof. Lutz Engisch, und weitere Vertreter*innen der Hochschule, die neuen Austauschstudierenden. Anschließend absolvierten die Studierenden einen Einstufungstest für den kommenden Intensivsprachkurs Deutsch, der traditionell das Herzstück des Einführungskurses bildet. In den folgenden drei Wochen werden die Studierenden am Deutschkurs des Hochschulsprachenzentrums, an Orientierungsveranstaltungen und einem kulturellen Rahmenprogramm teilnehmen. Neben der sprachlichen Vorbereitung auf den Start der Vorlesungen werden die neuen Incomings unter anderem auch die Gelegenheit haben, an einem Stadtspiel durch Leipzig, einer Führung zur Friedlichen Revolution in Leipzig und einer Exkursion nach Dresden teilzunehmen. Bei der Erledigung der ersten organisatorischen Wege werden die Studierenden von ihren studentischen Mentor*innen tatkräftig unterstützt.

    Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in das Wintersemester, einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig und viele spannende Erfahrungen!

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    Im Tapetenwerk, einer umgenutzten Farbikanlage im Leipziger Westen, befindet sich neben Ausstellungshallen, Galerien, Studios und Ateliers das Büro des Octagon Architekturkollektivs. Erst vor rund 2 Jahren gegründet, sind die fünf Mitglieder heute bereits gut ausgelastet. Teilnahmen an offenen und geladenen Wettbewerben im klein- wie großmaßstäblichen städtebaulichen Bereich haben zu Anerkennungen, Preisen und schließlich auch Beauftragungen geführt. Das Interview wurde geführt mit Henry Fenzlein, Katharina Tihl und Philip Stapel, die zwischen 2006 und 2012 Architektur an der HTWK Leipzig studiert haben; weiterhin gehören Markus Wiese und Julia Köpper zum Octagon Architekturkollektiv.

    Beim Gespräch erinnern sich die drei an ihre Studienzeiten und an das frühere Leipzig (die Partys, die Orte, die Möglichkeiten!). Zugleich sehen sie die Chancen in der heutigen, wachsenden Stadt, die sie mitgestalten wollen. Gelegenheit dazu bietet sich mit ihrem bisher größten Projekt, dem prämierten Konzept des kooperativen Werkstattverfahrens zur städtebaulichen Planung für das Areal des Eutritzscher Freiladebahnhofs nördlich des Leipziger Hauptbahnhofs. Die Fläche von 25 Hektar ist derzeit größtenteils unbebaut und soll zum neuen Stadtquartier für bis zu 3.500 Menschen werden. Hier bot sich dem Kollektiv die Gelegenheit, ihre Ideen eines gemischten Quartiers mit Nachbarschaftsplätzen, experimentellen Wohnformen und urbanem Grün einzubringen – und sie mit einem großen Investor sowie der städtischen Verwaltung auszuhandeln.

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    Im Internet können E-Mail-Absender missbraucht oder verfälscht werden:

    • d.h. die Mailadresse und/oder Anzeigenamen einer Ihnen bekannten Person wird nachgebildet
    • die Ihnen bekannte Mailadresse wird irreführend als Anzeigename verwendet
    • die komplette Mailadresse wird gefälscht (das bedeutet aber nicht, dass der Angreifer Zugriff auf das Postfach erlangt hat!)
    • Achtung! Smartphones zeigen teils nur den Anzeigenamen an, die Mailadresse sehen Sie erst unter Details
    • woher die Mail wirklich kommt, kann nur im Header/Kopfzeilen der jeweiligen Mail überprüft werden

    Stellen Sie sich inhaltliche Fragen:

    • Wozu schickt mir mein Professor/Kollege eine Rechnung per E-Mail?
    • Warum werde ich plötzlich mit „Du“ angesprochen oder es wird eine ungewohnte oder keine Anrede benutzt?
    • Warum ist mein Kollege heute sprachlich weniger gewandt als üblich?
    • Erwarte ich eine Lieferung von DHL? Habe ich Benachrichtigen dort eingerichtet? Sehen die Mails nicht sonst ganz anders aus?
    • Wohin zeigt ein angegebener Link (Mauszeiger darüber halten zeigt die Ziel-URL welche aufgerufen werden soll)?
    • Warum nutzt ein mir bekannter Kontakt auf einmal keine oder eine völlig falsche Signatur?

    Zügeln Sie Ihre Experimentierfreude:

    • Auch wenn Sie erkennen, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt, versuchen Sie nicht „zum Test“ solche Links aufzurufen oder Anhänge zu öffnen (Virenscanner erkennen eben nicht alles!)
    • Öffnen Sie niemals ausführbare Dateien aus E-Mail Anhängen oder unbekannten Quellen


    Viele Phishing-Mails, wie die aus der aktuellen Welle, können nicht automatisch gefiltert werden, da sie keine bzw. zu wenige maschinell eindeutig erkennbare Merkmale besitzen.

    Im Zweifel fragen Sie beim Ihnen bekannten Absender nach oder leiten die Mail zur Untersuchung an das IT-Servicezentrum weiter (komplette Mail als Anhang!).

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    Nach den Vorfällen in Chemnitz haben die sächsischen Hochschulen in einer gemeinsamen Erklärung nochmals mit deutlichen Worten betont, dass Toleranz und Weltoffenheit wesentliche Eckpfeiler ihres Selbstverständnisses sind.

    Im Beisein von Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange tragen Leipzigs Hochschulen heute (13. September) in Leipzig an zentraler Stelle mit der Platzierung eines entsprechenden Banners ihre unumstößliche Haltung in die Öffentlichkeit.

    Auch am Nieper-Bau der HTWK Leipzig in der Karl-Liebknecht-Straße hängt seit dem Vormittag ein hochschuleigenes großformatiges Banner, mit dem sich die Einrichtung öffentlich sichtbar zur bundesweiten Aktion „Weltoffene Hochschule“ bekennt.

    Quelle: https://www.htwk-leipzig.de https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/1503/

    Nach den Vorfällen in Chemnitz haben die sächsischen Hochschulen in einer gemeinsamen Erklärung nochmals mit deutlichen Worten betont, dass Toleranz und Weltoffenheit wesentliche Eckpfeiler ihres Selbstverständnisses sind.

    Im Beisein von Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange tragen Leipzigs Hochschulen heute (13. September) in Leipzig an zentraler Stelle mit der Platzierung eines entsprechenden Banners ihre unumstößliche Haltung in die Öffentlichkeit.

    Auch am Nieper-Bau der HTWK Leipzig in der Karl-Liebknecht-Straße hängt seit dem Vormittag ein hochschuleigenes großformatiges Banner, mit dem sich die Einrichtung öffentlich sichtbar zur bundesweiten Aktion „Weltoffene Hochschule“ bekennt.

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    Während die ehemalige Auszubildende Ronja Fischer ihre ersten Dienst-Tage als reguläre Mitarbeiterin absolviert, hat Laura Koß den Staffelstab als Azubi übernommen. Seit 1. September ist sie an der Hochschulbibliothek und wird hier in drei Jahren zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) ausgebildet.

    „Mir schwirrt ganz schön der Kopf“, blickt die 18-Jährige auf ihre erste Woche zurück. Kein Wunder, schließlich ging es neben vielen organisatorischen Dingen gleich inhaltlich los. So standen bereits Lehrunterweisungen zu Themen wie Signaturen, Aufstellungsarten und Verbuchungsverfahren auf dem Plan. Beim täglichen Einstellen zurückgegebener Medien nach der vorgegebenen Regalordnung schlägt sich Laura Koß schon wacker.

    Auch die Praktikanten Erik Schumacher und Feodora Strehlau machen das ordentlich. Der Gymnasiast und die Master-Studentin sind ebenfalls seit Anfang September in der Bibliothek und verstärken für zwei bzw. vier Wochen das Team. Sie werden in Lehrunterweisungen und Übungen eingebunden. „Schön, dass wir dabei so viel darüber erfahren, was hinter den Kulissen der Bibliothek passiert“, sind sich die beiden einig.

    Schon jetzt zeigt sich allen drei Nachwuchskräften die Vielfalt der Bibliotheksarbeit und sie freuen sich auf das, was noch kommt.

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    Bereits zum zweiten Mal war Studifit-E-Learning-Expertin Katja Hornoff dabei und beriet Lehrende zum Thema digitale Lehr- und Lernformate.

    „Viele Fragen drehten sich um das Thema Videos und Klickersysteme in der Lehre. Welche didaktischen Einsatzmöglichkeiten bieten diese Techniken, welche Szenarien sind für konkrete Vorlesungen oder Seminare denkbar?“, berichtet Katja Hornoff.

    Neben der Beratung der Teilnehmenden schätzt sie den Austausch zwischen verschiedenen Hochschulbereichen sehr. „Anregungen zu geben und den aktuellen Bedarf in der Lehre im Bereich E-Learning zu erfahren, sind für meine Arbeit von großem Nutzen.“

    Thema Nummer 1: Lernvideos. „Hier habe ich den Lehrenden mitgeben können, dass Videos mehr als nur reines Anschauungsmaterial sein können. Sie sind auch als Lernmethode an sich einsetzbar: Indem Studierende selbst zu einem bestimmten Thema Videos erarbeiten, haben sie sich gleichzeitig stärker damit auseinandergesetzt – und etwas gelernt.“

    Die „Werkstatt … an der eigenen Lehre feilen“ wird ein Mal pro Semester angeboten und ist eine Kooperation der Projekte LaborUniversität der Universität Leipzig, dem Verbundprojekt Lehrpraxis im TransferPlus und dem Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen. Unterstützt werden sie u. a. vom Projekt Studifit der HTWK Leipzig und dem E-Learning-Service der UL. Die nächste Werkstatt ist für März 2019 geplant.

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    Für eine Spezialausgabe des Wissensmagazins XCam haben die Studierenden der HTWK Leipzig Gäste in ihr Studio eingeladen, die sich beruflich mit menschlicher Sexualität beschäftigen. Die menschliche Sexualität bestimmt unsere zwischenmenschlichen Handlungen mehr, als es den meisten vielleicht bewusst ist. Umso bedeutender ist es, dass der Umgang mit ihr auf einem gesellschaftlich ausbalancierten Niveau passiert. Mit der sexuellen Revolution 1968 ist sie zu einem der zentralen Räume für Selbstverwirklichung geworden. Genau hier setzt das XCam Spezial – Re:talk Sex an.

    Sexuell ist heutzutage alles möglich! Doch obwohl dies zunehmend von der Gesellschaft anerkannt wird, gibt es noch viele Lücken. So spricht Moderatorin Sophie Rauch unter anderem mit einer Sexarbeiterin über ihre Arbeit. Außerdem hat sich floid auf dem Christopher Street Day in Leipzig und bei Martin Wunderlich vom LAG Queeres Netzwerk Sachsen umgehört und erfahren, was für queere Menschen derzeit Thema ist und wo noch Weiterentwicklungsbedarf besteht. Überdies werfen die Studierenden einen Blick in die digitale Welt und sprechen mit dem Cyberkriminologen Thomas-Gabriel Rüdiger und der Sozialpädagogin Stefanie Gerisch unter anderem über Sexting und die Gefahren in virtuellen Chaträumen.

    Die Sendung nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer in Bereiche mit, die zu unserer Gesellschaft gehören, aber oft nicht oder zu wenig angesprochen werden. Sie fragt nach den Möglichkeiten freier Sexualität vor dem Hintergrund von Ökonomisierung von Sexarbeit, den Risiken von Cyberkriminalität und alternativen sexuellen Entwürfen. Sie schlägt neue selbstbestimmte Wege vor, mit der eigenen Sexualität, aber vor allem auch tolerant mit der Sexualität anderer umzugehen. Gleichzeitig klärt sie über Risiken auf.

    „floid“, das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info(at)floidtv.de oder über die Internetseite https://floidtv.de/ zu erreichen.

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