Beiträge von Leipzig News

    Johannes Selent studiert im 4. Semester Verpackungstechnik und hatte bisher keinerlei Erfahrung mit dem Drehen von Filmen. Auf den Wettbewerb wurde er durch eines der großen Plakate aufmerksam. Als ihn dann noch eine Kommilitonin darauf ansprach, war er sich sicher: „Das probiere ich jetzt einfach mal. So schwer kann das doch nicht sein!“

    Und das war es tatsächlich nicht. Johannes schrieb ein kurzes Drehbuch und filmte anschließend mit einer Action-Cam seinen Tagesablauf. Den Schnitt erledigte er am Handy und fertig war sein Video. Minimum-Maximum-Prinzip at its best. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.

    Wir gratulieren Johannes ganz herzlich zum Sieg! Mit seinem neuen Tablet ist er nun ja bestens gerüstet für den nächsten Videowettbewerb…

    Initiiert wurde der Wettbewerb „Dein Video in 59 Sekunden!“ vom Studienerfolgsprojekt PlonkoSt. Gesucht wurden originelle Kurzvideos, die Studieninteressierten einen authentischen Einblick in den studentischen Alltag an der HTWK Leipzig vermitteln. Mitmachen konnten alle Studierenden der Studiengänge Verpackungstechnik, Drucktechnik, Bauingenieurwesen, Museologie und Energie-Gebäude-Umwelttechnik.

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    Über das Transferverbundprojekt „Smart University Grid – Saxony⁵“ haben fünf Studierende aller Fachbereiche der HTWK Leipzig in diesem Jahr die Möglichkeit, am Traineeprogramm „Innovations-Nachwuchs“ der HTW Dresden teilzunehmen. Die Zusammenarbeit der fünf Hochschulen aus Dresden, Mittweida, Zittau/Görlitz, Zwickau und der HTWK Leipzig soll während der Projektlaufzeit im Förderprogramm „Innovative Hochschule“ das Ausprobieren neuer Transferformate und den fachlichen Austausch der Hochschulen fördern.

    Inhalt des neuen Traineeprogramms ist die Vermittlung überfachlicher Qualifikationen für den Berufsstart. Das Programm beinhaltet Trainingsteile im Unternehmen, Präsenzveranstaltungen an den verbundenen Hochschulen sowie Netzwerktreffen der frischen Alumni. Die Trainees erhalten fachlich übergreifende, zukunftsträchtige Kompetenzen, mit denen sie Innovationen im Unternehmen initiieren und unterstützen sowie ihrer eigenen Karriere den entscheidenden Impuls geben können. Themen sind unter anderem Innovationsmanagement, IT & Projektmanagement, Strategie & Geschäftsmodellentwicklung, Personalmanagement, Personalführung & Recht.

    Programmbeginn ist der 01.10.2018.

    Zielgruppe sind die Studierende, welche alsbald ihre Abschlussarbeit in Kooperation mit einem Praxispartner beginnen oder bereits in der Abschlussphase stecken.

    Studierende können sich ab jetzt bis einschließlich 30.09.2018 bewerben.
    Bitte nutzen Sie für mehr Informationen den Link auf der rechten Seite.

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    ... und zwar online über die BewerberInfoBox. Aber Achtung - nach der Studienplatzannahme kommt die Einschreibung. Diese erfolgt wiederum per Post.
    Weitere Hinweise gibt es hier.

    Mathe, Physik und Chemie im Studium – Vorkurse geben Starthilfe

    Ihr Abitur ist länger her? Oder gehörten Mathematik, Physik und/oder Chemie nicht zu Ihren besten Fächern? Dann nutzen Sie unsere kostenfreien Vorkurse: https://www.le24.de/studieren/vor-…start/vorkurse/.

    Erleichtern Sie sich Ihren Studieneinstieg und schließen Sie zwei Wochen vorm offiziellen Studienstart Wissenslücken.

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    Zwei neue Folgen zum Thema „Mein Lieblingsort in Leipzig“ erscheinen demnächst bei floid. Die Studierenden der HTWK Leipzig stellen im Rahmen der Lehrveranstaltung „Schlüsselqualifikationen floid“ jedes Jahr ihre persönlichen Lieblingsorte in der Stadt und ihrer Umgebung vor. Durch die Vielzahl unterschiedlichster Menschen und Plätze entsteht ein Portfolio, welches in seiner Gesamtheit ein facettenreiches Bild der Studierenden unserer Stadt entwirft.

    Ob verlassene Orte, Cafés oder Natur: Lieblingsorte können sehr verschieden sein. So stellen Katja und Charly eine alte Fabrik vor, die sie besonders gerne besuchen. Ohne Fenster, dafür mit markanten Treppenhäusern und einem wunderschönen Turm prangt das Gebäude auf einer großen Freifläche in Anger-Crottendorf. Im 20. Jahrhundert wurden hier Maschinen für die Polygraphische Industrie hergestellt. Was den Ort für die beiden Studentinnen so besonders macht und wie sie ihn gefunden haben, erzählen sie in der ersten der zwei Folgen.

    "floid", das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de oder über die Internetseite https://www.htwk-leipzig.de/typo3/www.floidtv.de zu erreichen.

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    Mit welchem Gefühl denken Sie heute an ihre Studienzeit zurück?
    Michael Schmeißer: Mit einem sehr guten Gefühl. Man braucht nicht alle Inhalte aus der Studienzeit gleichermaßen im Arbeitsalltag, aber das Studium hat mir sehr viele verschiedene Themengebiete nähergebracht und mir auch einiges an Selbstorganisation abverlangt, die ich heute gut gebrauchen kann. Außerdem empfand ich unseren Jahrgang immer als einen mit sehr viel Kooperation, wodurch das Studium auch eine Menge Spaß gemacht hat. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, arbeite ich auch weiterhin gern mit Hochschulen und Studenten zusammen, auch wenn ich mich selbst für den Weg in die Wirtschaft entschieden habe.

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    Der Senat der HTWK Leipzig hat am 27.06.2018 die Alumni-Strategie beschlossen. Diese war vorher von den Alumni-Verantwortlichen der Hochschule gemeinsam erarbeitet und abgestimmt worden.

    Die Strategie hat zum Ziel, die Zusammenarbeit zwischen Alumni und Hochschule noch besser zu verzahnen. Sie bezieht erstmals gezielt auch die aktuellen Studierenden mit ein, hier soll künftig über die Fachachaftsräte ein besserer Kontakt und Austausch ermöglicht werden. Zudem wird der Kreis der Alumni bewusst weit gefasst, denn auch ehemalige Mitarbeiter oder Studienwechsler gehören "dazu".

    Das Bekenntnis der HTWK Leipzig, die Alumni ihrer Vorgängereinrichtungen (Technische Hochschule Leipzig, Bauhochschule Leipzig, Institut für Museologie, Fachschulen für Bibliothekare usw.) mit einzubeziehen, bleibt unverändert.

    Jährlich verlassen etwa 1000 Studierende erfolgreich die HTWK Leipzig, die meisten (etwa 75%) in den MINT-Fächern. Sie sind wichtige Botschafter der Hochschule nach außen und bestimmen das Image der Hochschule nachhaltig mit.

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    Tutorinnen, Tutoren und Ersti-Coaches leisten an der HTWK Leipzig vor allem für neue Studierende einen wichtigen Dienst. Geschult und betreut werden sie vom Team des Projekts „Studifit“. Das Rektorat hat das Engagement der Gruppe bei der Hochschulversammlung am 16. Mai 2018 öffentlich gewürdigt - und mit einem Scheck des Fördervereins über 100 Euro belohnt.

    Bei einer späteren Gesprächsrunde mit Rektorin Prof. Gesine Grande und Prof. Lutz Engisch (Prorektor Bildung) beschlossen die stellvertretend anwesenden Tutoren und Coaches, das Geld an einen gemeinnützigen Verein in Leipzig zu spenden.

    So fand am 26. Juli 2018 die Übergabe des Schecks an den Straßenkinder e. V. statt. Vereinsvorsitzende Gabi Edler, besser bekannt als Tante E., nahm den Scheck mit großer Freude entgegen: „Toll, dass ihr an uns gedacht habt! Danke!“, sagte die Gründerin des Vereins, der seit 2003 obdachlose Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt.

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    Am 23. Juli 2018 war das Institut für Betonbau (IfB) an der HTWK Leipzig Gastgeber für renommierte Betonbauexperten aus dem In- und Ausland. Die Vortragsthemen drehten sich um die Entwicklung und den Einsatz von Hochleistungsverbundwerkstoffen im Betonbau. Neben Experten von Hochschulen aus China, Israel und Deutschland sowie Vertretern von Forschungseinrichtungen, unter anderem der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) aus der Schweiz, nahmen auch Praktiker und Nachwuchswissenschaftler an der Veranstaltung teil.

    Prof. Klaus Holschemacher, Leiter des IfB, zum Hintergrund des Workshops: „Das Institut für Betonbau bemüht sich, Internationalisierung in Forschung und Lehre zu leben. Dazu gehört auch ein reger Austausch mit Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland, um neue Ideen zu entwickeln, Kooperationen anzustoßen und die HTWK Leipzig international zu repräsentieren. Für alle Beteiligten war es eine erfolgreiche Veranstaltung, die wir gern wiederholen und zukünftig als jährlich wiederkehrendes Element im Institutskalender etablieren möchten."

    Das Institut für Betonbau an der HTWK Leipzig gehört zu den renommierten Massivbauinstituten in Deutschland und erwirtschaftet mit seinen 22 Mitgliedern mehr als 30 Prozent der jährlichen Drittmittel der Fakultät Bauwesen.

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    Es sieht aus wie ein großes Smartphone und ist genauso intuitiv bedienbar: das neue Präsentationsmedium der Fakultät Bauwesen. Die ca. zwei Meter hohe und ca. 45 Kilogramm schwere Touch-Stele stellt, über ihren berührungsempfindlichen Bildschirm, aktuelle Informationen aus Hochschule und Fakultät zur Verfügung.

    Zur feierlichen Übergabe am 17. Juli 2018 waren Vertreter des Rektorates, der Fakultät Bauwesen, der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften, Praxispartner sowie Studierende geladen. Bei einem Glas Sekt probierten die Anwesenden das Gerät aus und diskutierten über dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. So sollen Veranstaltungen wie Tagungen, Besprechungen oder Delegationen von der interaktiven digitalen Informationsbereitstellung profitieren.

    Praxispartnerschaft

    Dank gebührt der S&P Gruppe um Hochschulratsvorsitzenden Dr.-Ing. Mathias Reuschel, dem Geschäftsführer der MFPA Leipzig, Dr.-Ing. habil. Jörg Schmidt sowie Mike Klaus Barke von der Messeprojekt GmbH, die das Gerät als Dank für die Beteiligung der Fakultät Bauwesen an der Organisation und Durchführung des Leipziger Fassadentages im Herbst 2017 zur Verfügung stellten. Bei dieser Veranstaltung war die Info-Stele erstmals zum Einsatz gekommen - und die Idee für diese Praxispartnerschaft entstanden.

    Prof. Falk Nerger, Dekan der Fakultät Bauwesen, freut sich: „Die usergesteuerte Vermittlung von fakultätsrelevanten Inhalten erreicht damit neue Dimensionen. Der Einsatzbereich ist nahezu unbegrenzt, die Bedienung sehr nutzerfreundlich. Für schwierigere Programmierungsaufgaben hat uns Prof. Klaus Bastian von der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften seine Unterstützung zugesagt.“

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    Die Erklärung im Wortlaut:

    Mit Bestürzung haben wir in der vergangenen Woche von einem verbalen und physischen Übergriff auf eine an der Universität Leipzig studierende Transgenderperson erfahren. Solchen Angriffen treten wir entschieden entgegen. Als gesellschaftliche Akteur_innen positionieren wir uns eindeutig gegen jede Form von Hass und Gewalt. Aus diesem Grund verurteilen wir alle Arten von Übergriffen auf das Schärfste.Wir stehen für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft.

    Wir beziehen Position gegen jegliche Gewalt, Anfeindung oder Benachteiligung von Personen aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Alter, Familienstand, Aussehen, Staatsangehörigkeit, sexueller Orientierung, religiöser Überzeugung und geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung. Als Institutionen des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens unterstützen wir vorbehaltlos eine Gesellschaft ohne Diskriminierung.

    Wir fordern eine proaktive und ernsthafte Auseinandersetzung mit bestehenden Vorurteilen und eine Sensibilisierung für gruppenbezogene Ausgrenzung und Gewalt. Zur Vorbeugung müssen weitergehende Angebote geschaffen werden, damit die Behandlung solcher Themen nicht erst im Nachgang solch erschreckender Taten stattfindet. Wir rufen zu einer breiten Koalition von Unterstützer_innen auf, um Toleranz gegenüber verschiedensten Lebenssituationen zu etablieren.

    • Berufsakademie Sachsen - Staatliche Studienakademie Leipzig
    • Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
    • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
    • Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping
    • Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange
    • Studentenwerk Leipzig
    • Student_InnenRat der Universität Leipzig
    • Studierendenrat der Hochschule für Musik und Theater 'Felix Mendelssohn Bartholdy' Leipzig
    • StudierendenRat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
    • Universität Leipzig

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    Jean-Alexander Müller hat an der Universität Leipzig Informatik studiert promovierte im Anschluss bei Prof. Klaus Irmscher auf dem Gebiet der Computernetze. 2004 bekam er einen Ruf an die HTW Dresden und war dort bis 2009 Professor für Rechnernetze/Kommunikationssysteme. „Mit der Berufung an die HTWK Leipzig komme ich nach einem ‚Ausflug in die Privatwirtschaft‘ wieder zurück zu Lehre und Forschung im Dienst der Gesellschaft“, so Müller.

    „Vieles in Frage stellen und neu denken“

    „Die Prägung für mein Fachgebiet verdanke ich maßgeblich der fördernden Atmosphäre am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, namentlich Dr. Helmut Hayd. Die Aufgabe, die er mir für meine Diplomarbeit gab, war die der Auswahl der Netzwerktechnologien für den Neubau des gesamten Instituts. Mit diesem Schub, der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsnetz (DFN e.V.) und dem Team rund um Prof. Klaus Irmscher wurde mein Weg recht deutlich in Richtung Computernetze vorgezeichnet“, beschreibt Müller die wichtigsten Einflüsse auf seinem Karriereweg. Ihn treibt der Gedanke, dass Technologie der Gesellschaft helfen soll, Aufgaben zu erledigen, „die erledigt werden müssen“. Rechnernetze seien nur ein Mosaikbaustein der noch zu bewältigenden Herausforderung. Gerade in diesem Berufungsgebiet gebe es aufgrund der inzwischen verfügbaren Rechenleistung, Open Source und anderer Faktoren viele Möglichkeiten, bestehende Technologien und Prinzipien durch effizientere und vor allem zusätzliche Flexibilität schaffende Konzepte zu ersetzen: „Wir können Vieles in Frage stellen und neu denken. Gerade deshalb sollte man Lehrveranstaltungen zu Computernetzen besuchen. Vieles, was in Büchern wie ein unumstößliches Gesetz steht, kann in Frage gestellt werden“, ist Müller überzeugt.

    In den Computernetzen forscht er beispielsweise an Konzepten für flexibel programmierbare Netzkomponenten, also an der „Befreiung von starren Funktionen, die von den Herstellern bestimmt werden hin zu erweiterbaren und damit nachhaltig nutzbaren Geräten“. Außerdem arbeitet er auch an der Weiterentwicklung der IT zur Unterstützung der Lehre, also an E-Learning-Konzepten, sowie an Projekten, die dem User Unabhängigkeit von Cloud-Diensten ermöglichen.

    Der 45-Jährige Vater dreier Kinder bezeichnet sich selbst als pessimistischen Optimisten. Zu seinen Lieblingssprüchen gehört „Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better.“ von Samuel Beckett.

    Prof. Jean-Alexander Müller wurde durch die Rektorin Prof. Grande im Mai 2018 mit der Aufgabe betraut, die Gründung der geplanten Stiftungsfakultät "Digitale Transformation" vorzubereiten.

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    Im Rahmen des sechsmonatigen Projektes „Energy Harvesting in der praktischen Anwendung“ entwickelte der Nachwuchswissenschaftler Raphael al Diban zwei drahtlose und energieautarke Sensor‐Knoten. Diese „ernten“ (engl. harvesting) an laufenden Maschinen die als Nebenprodukt anfallende Vibrationsenergie. Die Sensoren nutzen diese Energie, um mit einem Beschleunigungssensor Schwingungen der Maschine zu messen und über eine Funkverbindung an einen Datenserver zu senden.

    Über eine Auswerte‐Software können aus den Messdaten differenzierte Rückschlüsse auf den Maschinenzustand gezogen werden, ohne deren Betrieb unterbrechen zu müssen. Weiterhin vorteilhaft an dieser Technik ist, dass die Sensorik weder an zu verlegende Kabel noch an auszuwechselnde Batterien gebunden ist und sich somit auch zur Überwachung schwer zugänglicher Maschinenteile eignet.

    Das drahtlose, energieautarke Sensor‐Netzwerk wurde im Rahmen des Forschungsprojektes an einem Demonstrator (Labor‐Versuchsstand) getestet und in dieser Konstellation der ELSTATIK‐Stiftung präsentiert. Für die wissenschaftliche Fachcommunity wurden die Ergebnisse im Fachmagazin „ZWF – Zeitschrift für Wirtschaftlichen Fabrikbetrieb“ (05/2018) veröffentlicht.

    Im Ergebnis des Treffens wurde mit der Elstatik‐Stiftung die Förderung eines weiteren Forschungsvorhabens an der HTWK Leipzig vereinbart, das sich mit der Ertragsoptimierung von Photovoltaik‐Anlagen beschäftigt.

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    Drei neue Folgen des Wissensmagazins XCam erscheinen demnächst bei floid. Die Studierenden der HTWK Leipzig haben sich im Rahmen der Lehrveranstaltung Studioproduktion im TV-Studio mit drei unterschiedlichen Themen befasst.

    In der ersten XCam-Folge dreht sich alles um das Thema Hoch- und Offkultur in Leipzig. Die Studierenden haben zwei Gäste aus der jeweiligen Kulturszene eingeladen und im Studio interviewt. Was Hochkultur und Offkultur also eigentlich sind und ob man beides wirklich voneinander trennen kann, erfährt man im Beitrag.

    Wie hat sich die Straßenkunst entwickelt und was heißt es, sie speziell in Leipzig zu betreiben? Der Straßenmusiker Falko Linß verrät in dieser Folge, wie es sich anfühlt, regelmäßig mit einer Gitarre in der Fußgängerzone zu spielen. Der zweite Studiogast Richard Schmidt dagegen spielt schon seit seiner Kindheit Cello und kennt das Gefühl, mit dem Orchester große Konzerte aufzuführen. Mit den beiden Gästen wird darüber gesprochen, ob klassische Musik eigentlich immer anspruchsvoll und spießig ist und auf welche Regeln man als Straßenmusiker achten muss. Zudem steht die Frage, ob die eine Art, Musik zu machen, mehr wert ist als die andere, im Mittelpunkt der Diskussion. Und das Beste? Am Ende der Sendung wartet improvisierte Livemusik!

    Die erste XCam-Folge ist hier zu sehen.

    „floid“, das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de oder über die Internetseite https://floidtv.de/ zu erreichen.

    Quelle: https://www.htwk-leipzig.de https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/1325/