Was bedeuten Verpackungen für unseren Alltag? Wie sähe das Leben ohne Verpackungen aus? Das iP³ Leipzig startete im Februar 2018 einen Videowettbewerb unter dem Motto „Print your day“ und „Pack your Day“. Gesucht wurden Videoclips zum Thema „Druckprodukte und Verpackungen im Alltag“.
Mit Spannung wurde am 14. Juni 2018 die Auswertung des Wettbewerbs erwartet. Die Jury kürte zwei Siegerfilme, deren Produzenten mit der angekündigten Siegerprämie gewürdigt wurden. Carlo Jünemanns Film überzeugte wegen der eindrücklichen Aussage, in welche Ratlosigkeit uns unbedruckte Verpackungen stürzen. Das sicherte Platz 1 und einen Scheck über 200 Euro. Fabian Dudek nahm für seinen Film mit sichtlicher Freude den übergroßen Scheck über 100 Euro für den zweiten Platz entgegen. Herzlichen Glückwunsch den beiden Gewinnern!
Carlo Jünemann ist Student der Medientechnik im vierten Fachsemester, Fabian Dudek studiert Verpackungstechnik, ebenfalls im vierten Semester.
Das Gewinnervideo können Sie hier anschauen. Das zweitplatzierte Video ist hier zu sehen.
Beiträge von Leipzig News
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Am 22. Juni hat der Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V. (BISA) zum zwölften Mal den „Preis der Sächsischen Bauindustrie“ für herausragende Diplom- und Masterarbeiten von Studierenden der Bereiche Bauingenieurwesen und Architektur verliehen. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen des Bautages in Radebeul bei Dresden statt.
Auch die HTWK Leipzig hatte Arbeiten eingereicht. Die Masterarbeit von Susanne Bürglen (Fakultät Bauwesen) zum Thema „Untersuchungen zur Beständigkeit von glasfaserverstärktem Beton für Industrieböden“ und die Masterarbeit von Marina Jostina (Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften) mit dem Titel „Architektur ohne Architekten? Modularer Wohnungsbau, computerisierte Entwurfsprozesse“ wurden jeweils mit dem Prädikat „Engere Wahl“ gewürdigt.
Mit dem „Preis der Sächsischen Bauindustrie“ wurden Dipl.-Ing. Cäcilia Karge für ihre Diplomarbeit „Numerische Untersuchungen von Verbunddübelleisten unter Quer- und biaxialer Beanspruchung“ und Dipl.- Ing. Hong Trang Mai für ihre Diplomarbeit „Bewertung der Akzeptanz zur Nutzung von Mikrowohnraum am Beispiel Dresden“ ausgezeichnet. Beide sind Absolventinnen der Technischen Universität Dresden.
Bevor der der Sächsische Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller ein Grußwort an die Anwesenden richtete, betonte BISA-Präsident Wolfgang Finck in seiner Rede die Bedeutung des Baupreises als wesentlichen Baustein zur Förderung des akademischen Berufsnachwuchses und einen wichtigen Bestandteil der Zusammenarbeit mit den Hochschulen im Freistaat Sachsen.
Der Bauindustrieverband Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V. (BISA) ist der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der bauindustriellen Unternehmen in den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er verleiht den Preis alle zwei Jahre.
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Am 25. Juli fand in der Fakultät Bauwesen der erste Tag des Mauerwerks statt. Initiiert wurde dieses Event vom Bundesverband Kalksandstein Industrie e.V. und vom Lehrgebiet Baustofflehre der Fakultät Bauwesen.
Intention war die Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen zum Thema Mauerwerk und Mauerwerksbau, und zwar über die reguläre Lehre hinaus. So sollten sowohl gestalterische als auch konstruktive Aspekte beleuchtet werden. Eingeladen und aufgefordert waren unsere Studierenden aus den Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur und Wirtschaftsingenieurwesen Bau.Von der Theorie zur Praxis
Der „Erste Tag des Mauerwerks" wurde von Prof. Dr.-Ing. Christian Wagner und Katharina Lennig eröffnet. Im ersten, dem „theoretischen" Teil der Veranstaltung gab es zur thematischen Einstimmung zwei Fachvorträge. Prof. Dr.-Ing. Thomas Jahn referierte zunächst über den Bau von Mauerwerksbögen mit Fokus auf die geometrische Ausgestaltung und den konstruktiven Lastabtrag. Besonders hervorzuheben sind die hierbei angesprochenen katalanischen Gewölbe, die aus Flachziegeln und schnell härtendem Mörtel gebaut wurden. Dabei entstanden, meist ohne Lehrgerüst, filigran geformte Gewölbe. Danach sprach Ninette Schumann-Jäkel von der Kalksandsteinindustrie. Zentrale Punkte ihres Vortrages waren Grundlagen zum Mauerwerksbau und ein Überblick über maßgebende konstruktive und bauphysikalische Eigenschaften von Mauerwerk, die sie am Beispiel von Kalksandstein eindrucksvoll aufzeigte.
Der zweite, „praktische" Teil der Veranstaltung war als Wettkampf unter den Studierenden konzipiert, bei dem das maßgenaue Mauern DAS Bewertungskriterium war. Sechs Teams aus den genannten Fachrichtungen traten gegeneinander an. Je Team waren maximal fünf Studierende zugelassen, die gemeinschaftlich einen Winkelabschnitt einer Kalksandsteinmauer im Läuferverband auf sechs Lagen hochmauern mussten. Die Ergebnisse waren großartig und überzeugten auf ganzer Linie!
Auch wenn die Schnelligkeit des Mauerns kein Kriterium bei dieser Veranstaltung war saß den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dennoch die Zeit im Nacken - galt es doch, bis 16 Uhr fertig zu werden, um die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM anfeuern zu können. Auch wenn alles zeitlich gut gemeistert wurde - das Anfeuern hat bekanntlich nicht viel geholfen...
Sie kamen, sahen und mauerten
Als Siegerteam am ersten Tag des Mauerwerks konnte sich das Team 1 um Martin Thiessen behaupten. Diese Gruppe schaffte es in der zur Verfügung stehenden Zeit, eine Lage Kalksandsteine mehr zu mauern als gefordert - und das in einer ausgezeichneten Qualität.
Alle Teams haben die gestellte Aufgabe mit Bravour und viel Herzblut erfüllt und es der Jury schwergemacht, die weiteren Platzierungen festzulegen. Nach der offiziellen Veranstaltung folgte eine entspannte After-Work-Party mit Rostbratwürsten, Steaks und den passenden Getränken. Vom letzten Deutschlandspiel bei der Fußball-WM soll an dieser Stelle besser nicht mehr berichtet werden.Eine etwas ausführlichere Version des Textes lesen Sie hier auf den Seiten der Fakultät Bauwesen.
Fotos: Evelyn Schlattner/ Prof. Dr.-Ing. Christian Wagner
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Sie interessieren sich für ein Studium an der HTWK Leipzig? Alle Bachelorstudiengänge sowie die meisten Masterstudiengänge starten zum Wintersemester, also Anfang Oktober. Die Bewerbung auf einen der begrenzten Studienplätze ist ab sofort möglich und muss bis spätestens 15. Juli eingehen. Die Bewerbung erfolgt online über das Bewerberportal. Bis zu drei Wunschstudiengänge können angegeben werden. Zur Onlinebewerbung
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„Gott grüß die Kunst“ schallte es am 20. Juni 2018 über die Freifläche hinter dem Gutenberg-Bau der HTWK Leipzig. Die Fakultät Medien feierte ihr alljährliches Gautschfest und setzte damit eine jahrhundertealte Tradition der Druckerzunft fort. Über 30 Gautschlinge machten in diesem Jahr Bekanntschaft mit dem feuchtfröhlichen Brauch, bei dem sie einer inneren wie äußeren Reinigungszeremonie unterzogen wurden.
Bei hohen Temperaturen ins kühle Nass
Ganz nach alter Tradition begann die Zeremonie mit dem feierlichen Einzug des Gautschkomitees, angeführt vom Gautschmeister Professor Dr.-Ing. Michael Reiche. Nach dessen kurzer Ansprache um kurz nach halb drei war die erste Kornutin an der Reihe, sich dem Ritus zu unterziehen und von ihren Unreinheiten der Lehrzeit reingewaschen zu werden – dem Brauch entsprechend nicht ohne Widerstand. Doch aller Gegenwehr der Kornuten und einiger spektakulärer Fluchtversuche zum Trotz gelang es keinem der Gautschlinge, den Packerinnen und Packern zu entkommen. Allesamt mussten sie ins kühle Nass – sehr zur Freude des umstehenden Publikums. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen gereichte der wassergefüllte, vom Trockeneis dampfende Bottich im Bannkreis jedoch eher zur Abkühlung, denn zur Abschreckung. Im Anschluss an die äußerliche rituelle Reinigung wurde ein Trunk gereicht, dessen Zutaten streng geheim sind. Durch die Einnahme vollzog sich nun auch die innerliche Reinigung.
Auch Ehrengautschlinge mussten ins Wasser
Die Freiwilligen stammten, wie auch in den Jahren zuvor, wieder aus unterschiedlichen Studiengängen der Fakultät Medien. Angehende Buchhändlerinnen und Studierende des Medienmanagements wurden ebenso gegautscht wie Studierende der Verpackungs- und der Drucktechnik. Sie alle hatten zuvor an einem Bleisatzpraktikum teilgenommen, um sich für die Ehre des Gautschens zu qualifizieren. Anders die diesjährigen Ehrengautschlinge: In diesem Jahr waren Henry Wandelt, Hausmeister und gute Seele des HTWK-Medienzentrums, sowie Professor Dr. oec. Peter M. Wald die Auserwählten. Alle Gegautschten erhielten zum Abschluss der Zeremonie ihre Gautschurkunden und ein T-Shirt als Andenken ausgehändigt.
Sommerfest bis in die Nacht
Neu war in diesem Jahr der Rahmen: Erstmals fand das Gautschen parallel zum Hochschulsommerfest statt, wovon alle Beteiligten profitierten. Das Gautschfest bildete den ersten Höhepunkt im Programm des HTWK-Sommerfestes. Die Besucherinnen und Besucher des Gautschfestes wiederum konnten dort ohne Unterbrechung weiterfeiern. Mit musikalischen Darbietungen auf der Open-Air-Bühne, Impro-Theater, Hüpfburg, Kinderschminken, Gewinnspielen, deftigen und süßen Speisen, erfrischenden Getränken und abschließender Silent Disco zu später Stunde war für jeden etwas dabei.
Text: Annika Thielen, Sebastian Krötzsch
Fotos: Annika Thielen -
Raimund Harloff, Absolvent des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit“ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurde am 19. Juni 2018 der Förderpreis des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit (DBSH) und des Fachbereichstags Soziale Arbeit (FBTS) verliehen.
Mit dem Preis zeichneten die Organisationen den HTWK-Absolventen für seine Masterarbeit mit dem Titel „Unbegleitet. Minderjährig. Flüchtling. Zur Konstruktion unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in der Online-Berichterstattung“ aus.
Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Andreas Thiesen und Prof. Dr. Lothar Stock begleitet.
„Raimund Harloff bedient mit der vorgelegten Master-Thesis ein wissenschaftliches Niveau, das erkennbar über die gängigen Prüfungsanforderungen hinausgeht. Ihm ist damit eine empirische Arbeit gelungen, die in bemerkenswerter Weise den Verstehensprozess in einem für die Soziale Arbeit noch weitgehend unbekannten Feld voranbringt“, so Prof. Andreas Thiesen.Raimund Harloff hatte sein Masterstudium der Sozialen Arbeit im Sommersemester 2017 an der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig erfolgreich abgeschlossen und arbeitet derzeit an seiner Promotion.
„Die Verleihung des Förderpreises erlebe ich als eine große Wertschätzung meiner Forschungsarbeit. Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit zeichnet damit eine Untersuchung aus, deren Gegenstand die Online-Berichterstattung über minderjährige unbegleitete Flüchtlinge ist. Die untersuchten Medientexte formen mit großer Reichweite die öffentliche Meinung. Dabei stehen Kinder und Jugendliche, welche ohne elterliche Begleitung flüchten mussten, ebenso im Fokus wie Sozialarbeiter*innen und deren berufliches Engagement. Die Verleihung dieses Preises verstehe ich als einen Aufruf an die Soziale Arbeit, ökonomischer, d.h., monetärer sowie politischer Vereinnahmung mit fundierter Fachlichkeit entgegenzutreten. Sozialarbeiter*innen sind in einer medial geprägten Welt mehr denn je aufgefordert, ihr anwaltliches Mandat für besonders schutzbedürftige und von Ausgrenzung und Stigmatisierung bedrohte junge Menschen mit Nachdruck öffentlich wahrzunehmen“, so der Preisträger über seine Arbeit.Der Preis ist mit 1.500 EUR dotiert und wurde im Rahmen eines Empfangs im Rathaus der Stadt Mönchengladbach anlässlich der Frühjahrskonferenz des FBTS verliehen. Die Laudatio hielt Gabriele Stark-Angermeier, zweite Vorsitzende des DBSH.
Hintergrund
Der Fachbereichstag Soziale Arbeit (FBTS) ist die nationale Repräsentanz der Fachbereiche bzw. Fakultäten Soziale Arbeit der staatlichen und kirchlichen Hochschulen in Deutschland. Er bündelt als übergeordnetes, kollegiales Organ der akademischen Selbstverwaltung die fachlichen, organisatorischen und bildungspolitischen Aktivitäten von etwa 80 Standorten.
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Die beiden Architekten firmieren als „Gestalterkollektiv Basis Leipzig“ und sind Architektur-Alumni der HTWK Leipzig. Ihr Entwurf wird bis zum Bauhaus-Jubiläum Anfang April 2019 auf dem Vorplatz des bauhaus museum weimar realisiert. Die Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften gratuliert den beiden Architekten und freut sich auf einen Besuch in Weimar zum Bauhaus-Jahr 2019.
Das sagt die Klassik Stiftung Weimar zum Kiosk
Weimar bildet 2019 das Zentrum des Bauhaus-Jubiläums. Die Eröffnung des bauhaus museum weimar, das ›Quartier Weimarer Moderne‹ und viele andere Aktivitäten in der Stadt bieten nicht nur die Chance, Thüringen noch stärker auf der Bauhaus-Landkarte zu verankern, sondern sind ein entscheidender Impuls für den Thüringen Tourismus«, betonte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Der Informationskiosk und das Fußgängerleitsystem seien damit nicht nur ein Informationspunkt, sondern ein wichtiger Ankerpunkt für die touristische Infrastruktur zwischen Bahnhof und Congress Zentrum. Das Land fördert die Infrastruktur und den Kiosk mit über 124.000 Euro.
Der Kiosk auf dem Vorplatz des bauhaus museum weimar ist als touristischer Angelpunkt für das »Quartier Weimarer Moderne« geplant, das die Klassik Stiftung gemeinsam mit der Stadt Weimar, der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie weiteren Kulturträgern und Initiativen anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 entwickelt. Er wird vornehmlich der Ausgabe von Informationsmaterial und der Beratung zum Quartier dienen. Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs suchten die beteiligten Institutionen nach einer experimentellen mobilen Architektur. Sie soll sich im städtebaulichen Kontext und insbesondere im Spannungsfeld von historischem Bestand und Museumsneubau einerseits einfügen, andererseits aber die notwendige Signalwirkung besitzen, um das Interesse der Besucher zu wecken.
Laut Jury unter Vorsitz von Antje Osterwold (Weimar) entspricht der Gewinnerentwurf von Romy Heiland und Christian Pfeifer diesen Anforderungen an die Mobilität und Funktion des Kiosks sowie an die stadträumliche Einordnung – auch an unterschiedlichen Standorten – in hervorragender Weise. Das Konzept ist mobil, der Kiosk nach zwei Seiten ausgerichtet. Die obere Lamellenhaube mit Schriftzug kann zu Transportzwecken mechanisch abgesenkt und bei Öffnung des Kiosks wieder angehoben werden. Dabei sendet sie zugleich als Laterne ein zurückhaltendes Lichtsignal. Insbesondere der Kontrast zwischen der robusten Schutzhülle und dem feinen Inneren überzeugte das Preisgericht.
»Der Entwurf von Romy Heiland und Christian Pfeifer verbindet Funktionalität für das neue Museum und das ganze Quartier mit einem gehörigen Schuss Ironie, durch die der Kiosk das disparate, von zeitlos-schön bis elend banal reichende Spektrum der architektonischen Ungetüme seiner Umgebung sichtbar macht«, so Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung Weimar.
Das »Quartier Weimarer Moderne« mit dem bauhaus museum weimar als Knotenpunkt wird historische Stätten und Erinnerungsorte der Moderne in ganz Weimar miteinander verbinden. Hier, am Standort des neuen Museums, treffen drei Zeitschichten auf historisch einmalige Weise und in einer Art Brennpunkt aufeinander: die Grün-, Kultur- und Sportachse westlich des Neubaus als »Kultur-Projekt« der Weimarer Republik, das ab 1937 gebaute nationalsozialistische »Gauforum«, das zugleich das logistische Zentrum der europäischen Zwangsarbeit war, und die unübersehbare Antwort aus der DDR-Zeit auf dieses Gebiet, der »Lange Jakob«. Gemeinsam mit der Stadt Weimar, der weimar GmbH, dem Stadtmuseum, der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, der Bauhaus-Universität Weimar und dem Haus der Weimarer Republik entwickelt die Klassik Stiftung daher ein lebendiges Museumsquartier, das den Bogen vom ausgehenden 19. Jahrhundert über die ambivalente Historie der Moderne bis zur Gegenwart spannt.
Quelle: https://www.klassik-stiftung.de/service/presse…lansicht-archiv
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Das Wetter spielte nicht ganz mit, die Stimmung war dennoch ausgelassen: Am vergangenen Mittwochmittag fanden sich viele Interessierte in der Hochschulbibliothek ein, um der Eröffnung der ersten beiden Ausstellungen in der Reihe „Facetten des Lebens“ beizuwohnen. Jedes Jahr entwickeln Studierende der Museologie Konzepte für objektbezogene Ausstellungen und setzen diese praktisch um. Sieben Projektteams befassen sich in diesem Sommer mit alltäglichen Gegenständen und beleuchten sie aus einem museologischen Blickwinkel.
Schwerpunkt Kultur
„Für diese Hochschule ist Vielfalt ein großer Gewinn“, fasste Rektorin Gesine Grande während ihrer einleitenden Ansprache zur Eröffnung zusammen, „und dieses Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie Vielfalt gelingen kann.“ Seit mehr als zehn Jahren bereiten sich Studierende der Museologie mit solchen Projekten auf den Ernst des Ausstellungsmachens vor. Dazu gehört ebenso die Vorbereitung und Durchführung der Auftaktfeierlichkeiten inklusive einer kurzen Präsentation ihrer jeweiligen Themen.Die hauptverantwortlichen Dozentinnen Frau Prof. Gisela Weiß und Frau Julia Plato leiteten mit ihren stimmungsvollen Reden die Vorstellungen der Teams ein, sodass im Anschluss alle Besucherinnen und Besucher einen Vorgeschmack auf die künftigen Ausstellungen erhalten konnten. „Das Spektrum reicht weit: vom phantasievollen Cosplay über Urlaubserinnerungen und Geheimnisse als Werkzeug sozialer Ordnung bis zur Erinnerung an die 2000er-Jahre und die jüdische Lebenswelt“, betonte Frau Prof. Weiß, die Studiendekanin der Museologie.
Spiele und Emotionen
Die ersten Ausstellungen „Spielen – Eine ernste Sache“ und „Lebensbegleiter – (Un)ersetzbare Dinge“ locken mit lebensnahen Objekten, die vielfältige Emotionen auslösen. In „Spielen – Eine ernste Sache“ gibt es neben Spieleklassikern wie Monopoly und dem Flohspiel auch Strategiespiele wie Schach zu bestaunen. Die Ausstellung sparte auch die Themenbereiche Spielsucht und die gut verdienende Spielindustrie nicht aus. Objekte wie eine vor Wut zerbissene Uno-Karte verdeutlichen, dass Spielen emotional stark aufgeladen sein kann.Die Ausstellung „Lebensbegleiter – (Un)ersetzbare Dinge“ fokussiert hingegen auf verschiedene Lebensabschnitte und die dazugehörigen individuellen Gegenstände. Der erste Teddy, die ersehnte Zuckertüte oder das mit Träumen erfüllte Tagebuch wurden eindrucksvoll in Szene gesetzt. Aber auch der verhasste Papierkram des Erwachsenenseins und Erbstücke, die den Tod überdauern und in ihrer Bedeutung wachsen, werden thematisiert.
„Spielen – Eine ernste Sache“ und „Lebensbegleiter – (Un)ersetzbare Dinge“ sind noch bis zum 23. Juni bzw. 22. Juni geöffnet. Eintritt frei!
Text: Elisa Schön, Inge Müller und Hanna Warth
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Der Fotowettbewerb richtet sich an Studierende und Absolventen der HTWK Leipzig, die im Rahmen ihres Studiums an einer ausländischen Hochschule studiert, einen Kurzaufenthalt im Ausland (z.B. Sommerschule) absolviert oder ein studienbezogenes Praktikum im Ausland durchgeführt haben.
Wir möchten Sie herzlich einladen, uns zu zeigen, was Sie während Ihres studienbezogenen Auslandsaufenthaltes erlebt haben und Ihre Eindrücke zu teilen. Die 12 besten Fotos werden in einem Jahreskalender veröffentlicht.
Für die drei besten Fotos gibt es folgende Preise:
1. Preis: Go Pro Kamera im Wert von ca. 200 Euro
2. Preis: Reiserucksack oder Reisetasche im Wert von ca. 100 Euro
3. Preis: Reiseführer für ein Reiseziel Ihrer Wahl
Was?
- Fotos von Menschen und/oder Orten
- Fotos müssen während des Auslandsaufenthaltes entstanden sein
Wie?
- max. drei Fotos pro Person
- Bildtitel, Ort und Land sollen mit angegeben werden
- im Format .jpg oder .tif (Auflösung mind. 300 dpi)
- mit unterschriebener Einverständniserklärung
- per E-Mail an international (at) htwk-leipzig.de
Wann?
Einsendeschluss ist der 31. August 2018.
Eine Jury bestehend aus Studierenden und Mitarbeitern der Hochschule wird die drei besten Fotos aus allen Einsendungen auswählen. Die Gewinner werden Anfang des Wintersemesters 2018/2019 gekürt und erhalten ihre Preise.
Alle Einsendungen werden für die Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule genutzt (siehe Teilnahme- und Nutzungsbedingungen).
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Das Kolloquium am 14. Juni 2018 anlässlich des 80. Geburtstages von Dr. Horst K. Saalbach war ein Höhepunkt im Rahmen der Woche der Wissenschaften an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik.
In Verbundenheit zu seiner Geburtsstadt Leipzig hat sich der erfolgreiche Geschäftsmann und Amerika-Auswanderer bereits seit den 1990er Jahren aktiv zugunsten Leipziger Wissenschaftseinrichtungen engagiert. Als verantwortlicher Geschäftsführer der FESTO-Gruppe für die Auslandsaktivitäten in den USA stellte er vielfältige Kontakte zwischen seinem Unternehmen und Professoren an der HTWK Leipzig her.
Zu einem Vortrag mit Rück- und Ausblick auf die dynamische Weiterentwicklung der Automatisierungstechnik seit dieser Zeit begrüßte die Fakultät den amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden der Festo AG & Co. KG, Prof. Klaus Wucherer.
Daneben blickte Prof. Werner Kriesel, der viele Jahre lang die Forschungskooperation der HTWK Leipzig mit FESTO begleitet hat, auf die Entwicklungen der industriellen Kommunikationstechnik zurück.
Prof. Markus Krabbes, Prorektor Forschung an der HTWK Leipzig, ergänzte das Programm mit einem Blick auf das sich in dieser Zeit etablierende interdisziplinäre Fachgebiet der Mechatronik.
Horst Saalbach beschloss das Kolloquium mit einem persönlichen Rückblick auf seinen Werdegang und mit einem Plädoyer, den Gestaltungswillen zur unaufhörlichen Triebfeder des beruflichen Handelns zu machen. -
Erstmals seit 2006 fand vom 4.-8. Juni 2018 an der HTWK Leipzig wieder eine Internationale Woche statt. Unter dem Motto „Foreign Language Components in the Curriculum“ (Fremdsprachige Komponenten in der Lehre) trafen sich Kolleginnen und Kollegen von europäischen Hochschulen in Leipzig, um aktuelle diesbezügliche Themen zu diskutieren. Die Teilnehmer kamen von der Laurea University of Applied Sciences und der South-Eastern Finland University of Applied Sciences in Finnland, vom IUT Tours in Frankreich, von der University of Cassino and Southern Lazio in Italien, von der Zaporizhzhia National University in der Ukraine und von der Óbuda University in Ungarn. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der HTWK Leipzig präsentierten und diskutierten sie verschiedene Ansätze, wie fremdsprachige Komponenten in die Lehre integriert werden können. Es wurden Best-Practice-Beispiele vorgestellt, aber auch Probleme und Herausforderungen im Umgang mit fremdsprachigen Komponenten im Curriculum besprochen.
Internationale Konferenz
Ein zentraler Bestandteil der Internationalen Woche war eine internationale Konferenz am 6. Juni 2018 – ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Leipzig, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und der HTWK Leipzig. Internationale Gäste aller drei Hochschulen kamen an der Universität Leipzig zusammen, um den fachlichen Austausch zum Thema „Foreign Language Components in the Curriculum“ weiter zu vertiefen. In thematischen Workshops referierten auch zwei Gäste der HTWK Leipzig: Dr. Oleksandra Golovko (Zaporizhzhya National University, Ukraine) zur Sprachenpolitik an ukrainischen Hochschulen und Tibor Virágh (Óbuda University, Ungarn) zu Praxisbeispielen für englischsprachige Komponenten in der Lehre an einer ingenieurwissenschaftlichen Fakultät.
Neben dem fachlichen Austausch hatten die Teilnehmer der Internationalen Woche auch die Gelegenheit, die HTWK Leipzig bei einer Campus-Tour sowie die Stadt Leipzig bei einer Stadtführung und einer Exkursion in das Leipziger Neuseenland besser kennen zu lernen. Frau Dr. Gabriele Goldfuß vom Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig begrüßte die Gäste im Neuen Rathaus, gab einen Einblick in die Arbeit ihres Referates und stellte aktuelle Projekte zur Internationalisierung der Stadt Leipzig vor.
Neue Kooperationen
Die Internationale Woche bot allen Gästen und den teilnehmenden HTWK-Mitgliedern die Möglichkeit, sich intensiv auszutauschen und voneinander zu lernen. In gemeinsamen Gesprächen entdeckten die Kolleginnen und Kollegen auch das Potential für neue Kooperationen. So wird aktuell ein neuer Kooperationsvertrag zwischen der HTWK Leipzig und der University of Cassino and Southern Lazio für die Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen vorbereitet, der ab dem Akademischen Jahr 2018/2019 den Austausch von Studierenden und Dozenten über das Erasmus+ Programm ermöglichen soll.
Der internationale Erfahrungsaustausch zeigte, dass es verschiedene Wege gibt, Internationalität zu fördern und fremdsprachige Komponenten in die Lehre zu integrieren. Wenngleich die gelebte Praxis jedoch an den einzelnen Hochschulen sehr unterschiedlich ist, so waren sich im Abschlussplenum alle Teilnehmer darüber einig, dass Hochschulen die Aufgabe haben, nicht nur Studierende auf eine globalisierte Arbeitswelt vorzubereiten, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie einer globalisierten Gesellschaft gewachsen sind. „Fremdsprachigkeit im Curriculum ist unverzichtbar für die Attraktivität einer Hochschule für internationale Studierende und ein wichtiger Impuls für die interkulturelle Persönlichkeitsbildung aller Studierenden gleichermaßen“, fasst Silke Mühl, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, die Gedanken der Teilnehmer zusammen.
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Momentan geht es hoch her im RoboLab der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften: Aus allen Himmelsrichtungen treffen die Team-Mitglieder des Nao-Teams HTWK ein, um letzte Vorbereitungen für die RoboCup-WM 2018 zu treffen.
Die RoboCup-Weltmeisterschaft findet in diesem Jahr vom 18. bis 22. Juni 2018 in Montreal (Kanada) statt - zeitgleich mit der WM im „Menschen-Fußball“. Bereits am 16. Juni werden acht Mitglieder des Nao-Teams HTWK nach Kanada reisen, um sich vor Ort weiter auf die WM vorzubereiten. -
„Packt an!“, schallt es auch dieses Jahr wieder, wenn im Rahmen des Hochschulsommerfestes der HTWK Leipzig die traditionelle Gautschzeremonie stattfindet. Durch das Ritual werden vornehmlich Studierende der Hochschule in die schwarze Zunft aufgenommen. Wer sich für die Zeremonie des Gautschens interessiert, ist eingeladen, ab 14:30 Uhr mit dem Einzug des Gautschkomitees die feuchtfröhliche Festtradition auf dem Parkplatz hinter dem Gutenberg-Bau (Gustav-Freytag-Straße 42) mitzuerleben. Im Anschluss findet das HTWK-Sommerfest statt.
Gegautscht werden können Studierende aller Fakultäten, die sich zuvor in einem der eigens angebotenen Bleisatzpraktika in der von Johannes Gutenberg erfundenen Kunst des Bleisatzes geübt haben. Traditionell gibt es auch einige „Ehrengautschlinge“. Wer das in diesem Jahr sein wird, weiß nur das Gautschkomitee. Bereits seit der Gründung der HTWK Leipzig im Jahr 1992 wird der Brauch gepflegt. Professor Michael Reiche, seines Zeichens „Gautschmeister“, nennt ihn den „traditionellen Kern“ der alljährlichen Feierlichkeiten der Fakultät Medien. Auch die Rektorin und die Kanzlerin der Hochschule durften schon mit der „Schwarzkünstlertauf“ Bekanntschaft machen. Etwa drei Dutzend Studierende sollen nun in diesem Jahr den Initiationsritus durchlaufen.
Tradition seit mehr als 400 Jahren
Das Gautschen ist eine seit dem 16. Jahrhundert verbreitete Tradition der Buchdruckerzunft. Der Begriff beschreibt den ersten Entwässerungsschritt nach dem Schöpfen von Papier, wenn es vom Sieb auf eine Filzunterlage gelegt und das Wasser herausgepresst wird. Bei der Zeremonie wird der ausgelernte Lehrling, „Kornut“ genannt, auf Befehl des Gautschmeisters von den „Packern“ gegriffen und in einen wassergefüllten Bottich getaucht, um die äußeren Unreinheiten abzuwaschen. Dies geschieht in der Regel nicht ohne Gegenwehr und Fluchtversuche. Durch die Wassertaufe zählt der „Gautschling“ nun zum Kreis der Jünger Gutenbergs. Im Anschluss an diese äußerliche rituelle Reinigung wird ein geheimer Trunk gereicht. Durch die Einnahme vollzieht sich nun auch die innerliche Reinigung, die Befreiung von allen schlechten Angewohnheiten während der Ausbildungszeit. Jeder neue Jünger Gutenbergs erhält zum Abschluss den Nachweis seines neuen Daseins, einen vom Gautschmeister überreichten Gautschbrief.
Anders als in den Vorjahren findet die Zeremonie in diesem Jahr im Zuge des HTWK-Sommerfestes statt. Organisiert werden die Festivitäten am Nachmittag des 20. Juni vom Studierendenrat der HTWK Leipzig. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Live-Musik sowie eine breite Auswahl an Speisen und Getränken, darunter ein Grill&Chill-Bereich und eine Cocktailbar des Studentenclubs der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Der StuRa der HTWK Leipzig, studentische Initiativen, ehrenamtliche Vereine und diverse Hochschulgruppen stellen sich und ihre Arbeit vor. Angebote wie eine Fotobox, Pearlball, ein internationales Café oder ein Kleidertausch laden das Publikum zum Mitmachen ein.
Text: Annika Thielen & Sebastian Krötzsch
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Prof. Holger Müller (WW) und seine Studenten geben der Leipziger Messe kreative Impulse
Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne einer anwendungsorientierten Lehrausrichtung mit besonderem Fokus auf Wissenstransfers in regionale Unternehmenspartner ist fest im Leitbild der HTWK verankert. Dieser Grundsatz spiegelt sich an der FWW auch in der Veranstaltung „Marketing & Messewesen“ wider. Basis dieses Kurses ist eine langjährige Kooperation zwischen der Messegesellschaft Leipzig und der HTWK; seit seinem Dienstantritt an der HTWK im Jahr 2015 findet diese unter fachspezifischer Leitung von Prof. Dr. Holger Müller, Inhaber der Professur für Allgemeine BWL, insb. Marketing, eine überaus erfolgreiche Fortsetzung.
Projektteams der Messe profitieren von der wissenschaftlichen Arbeit der Studierenden: Daten, Fakten, Wissen, Ideen
Die durch die Kursteilnehmer realisierten Beratungsprojekte gliedern sich in mehrere Teile. Nach einem Briefing durch das Projektteam einer ausgesuchten Leipziger Messeveranstaltung werden aufgabenorientierte Beobachtungen und Besucher-Befragungen während persönlicher Messebesuche realisiert. In späteren Kursveranstaltungen an der HTWK werden die erhobenen Daten dann aufbereitet und im Hinblick auf die Aufgabenstellung systematisch analysiert. Die so gewonnenen Informationen dienen als Basis für die Ableitung von Handlungsempfehlungen und die Entwicklung von Marketingkonzeptionen. Abschließend präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse vor dem Projektteam der Messe auf dem traditionsreichen HTWK-Messetag.
Führende Publikumsmesse im Fokus: HAUS-GARTEN-FREIZEIT (HGF) sucht jüngere Besucher
Nach der „Partner Pferd“ im Jahr 2016 sowie der Z /intec im vergangenen Jahr war die im Februar 2018 ausgerichtete Veranstaltung HAUS-GARTEN-FREIZEIT(HGF) Gegenstand des jüngsten Beratungsprojekts. Die HGF nimmt unter den Leipziger Publikumsmessen eine wichtige Stellung ein – weist sie doch direkt nach der Buchmesse die weitaus höchsten Besucher- und Ausstellerzahlen auf. Ein Schwerpunkt lag in der Gewinnung jüngerer Zielgruppen. Das HGF-Messeteam um Projektdirektorin Bettina Kaiser hierzu beim ersten Projektbriefing: „Wir sind uns aufgrund des nachweislichen Alterns der langjährigen Stammbesucher der HGF der Dringlichkeit des Problems der Erschließung jüngerer Besucher bewusst. Wir erhoffen uns daher von Prof. Müller und den beratenden Studententeams der HTWK substanzielle und umsetzbare Lösungsansätze in Richtung Neukundengewinnung und -bindung in diesem Segment.“
Studenten liefern am HTWK-Messetag: „Activity Fair“, „Selfie-Contest“, „HGF-Trampelpfade“
Die Ergebnisse der Befragung jüngerer Messebesucher sowie die Handlungsempfehlungen wurden am 06.Juni 2018 auf dem HTWK-Messetag präsentiert. Aufmerksam verfolgte das HGF-Team die Analysen und kreativen Vorschläge, wie z.B. die vorgestellte „Activity Fair“ (eine auf modernen Freizeitaktivitäten wie z.B. Geocaching basierende Sonderschau), den „Young-Selfie-Contest“ (Social-Media-basierter Wettbewerb um meistpräferierte Spontanbilder von jungen HGF-Besuchern) sowie die orientierungsverbessernden „HGF-Trampelpfade“ (durch farbliche Bodenaufkleber visualisierte Lauflinien zur Verknüpfung von Ständen mit thematisch verwandten Angeboten). Die Vorschläge wurden im abschließenden Forum des Messetages intensiv diskutiert und dienen im Nachgang als Arbeitsbasis für vertiefende Bachelorarbeiten zum Thema „Marketingkonzeptionen zur Neugewinnung jüngerer Zielgruppen aus Sicht der HGF“. Ganz im Sinne des angestrebten Wissenstransfers im eingangs erwähnten HTWK Leitbild wird somit die Planung künftiger Messeveranstaltungen unterstützt. In ihrer Abschlussrede würdigte Projektdirektorin Kaiser das Beratungsprojekt dann auch in den höchsten Tönen und dankte Prof. Müller und seinen Studenten: „Ihre exzellente Arbeit hat uns wertvolle Einblicke vermittelt, substanzielle Anregungen gegeben und wird künftigen HGF-Messen neue Impulse verleihen!“
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Gastredner war unser Alumni-Mitglied Dipl.-Kfm. Christian Dubiel, Geschäftsführer der Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen GmbH. In einer äußerst anregenden und offenen Diskussion vermittelte Herr Dubiel Einblicke in die Führungspraxis eines Managers. Besonderes Interesse zeigten die Studierenden an wichtigen Führungseigenschaften wie Machtwillen, Empathie oder Authentizität sowie an Karrierechancen nach dem Studium. Hierzu wies Herr Dubiel auf die besondere Bedeutung von Netzwerken hin. Die Studierenden konnten aus dem Kamingespräch viele relevante Tipps und Anregungen zur Karriereplanung mitnehmen.
Das nächste WiWi-Alumni-Kamingespräch ist für das Wintersemester geplant.
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Mit 13 Teilnehmern war das sportliche Institut vertreten, das mit Martin Weisbrich, als seinem schnellsten Läufer, auch sportlich glänzen konnte. Dieser hatte sich auch um die gesamte Organisation – von der Anmeldung, über den Entwurf der Instituts-Laufshirts bis zur Anleitung zu einem leistungsorientierten Training gekümmert.
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Viel zu oft landen überproduzierte und ungewollte Lebensmittel im Müll. Das schadet nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch der Umwelt.
Studierende der Fakultät Medien wollen mit einem Experiment ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen und Lebensmittel teilen, statt sie wegzuwerfen.
Ab Montag, den 11. Juni 2018, gibt es im Foyer des Lipsius-Baus einen Lebensmittel-Tausch-Spind. Dort kann jeder Lebensmittel hineinlegen, die zu gut zum Wegwerfen sind und Lebensmittel herausnehmen, die er selbst benötigt.
Öffnungszeiten des Schranks
11. bis 15. Juni, jeweils von 9 bis 17 Uhr
Welche Lebensmittel dürfen geteilt werden?
- Nur Lebensmittel, die man selbst auch noch essen würde.
- Lebensmittel, die das Mindesthaltbarkeitsdatum leicht überschritten haben, dürfen trotzdem geteilt werden.
Und welche Lebensmittel dürfen nicht hineingelegt werden?
- Alle Lebensmittel, die gekühlt werden müssen.
- Schnell verderbliche Produkte, die bei warmem Wetter die Öffnungszeiten nicht überstehen.
Weitere Informationen gibt es im Foyer des Lipsius-Baus.
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Am 13. Juni 2018 um 12.30 Uhr wird die Ausstellungsreihe des Studiengangs „Facetten des Lebens“ in Anwesenheit der Rektorin der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Gesine Grande, feierlich eröffnet. Die Veranstaltung findet in der Hochschulbibliothek (Gustav-Freytag-Straße 40) statt, bei schönem Wetter wird der Empfang nach draußen vor das Gebäude verlegt.
Insgesamt sieben Projektteams stellen sich vor und präsentieren ihre Ausstellungsidee. Das Spektrum reicht weit: vom phantasievollen Cosplay über Urlaubserinnerungen und Geheimnisse als Werkzeug sozialer Ordnung bis zur jüdischen Lebenswelt.
Diesen Reigen von „Facetten des Lebens“ beginnen zwei Ausstellungen, die am 13. Juni zusammen eröffnet werden. „Spielen – Eine ernste Sache“ fragt nach der lebensentscheidenden Bedeutung des Spielens, nach den Gründen, warum wir immer gewinnen wollen, oder was Spielsucht ausmacht – und wer verdient überhaupt am Spiel? Bei „Lebensbegleiter – (Un)ersetzbare Dinge“ wird die Bedeutung von Gegenständen in unserem Alltag thematisiert. Die Ausstellung begleitet durch die Lebensetappen von der Kindheit bis zum Älterwerden und stellt die Frage, wann welche Dinge in unser Leben treten. Wann verlassen sie uns? Und welche Dinge bleiben ein Leben lang? Beide Ausstellungsteams führen nach den Projektvorstellungen durch ihre Ausstellung.
Der Studiengang Museologie bietet seit über zehn Jahren das Modul „Museumsausstellungen“ an, in dem die Studierenden in kleinen Teams wesentliche Planungsschritte von der Idee bis zur Realisation einer objektbezogenen Ausstellung durchspielen. Alle können ihre Themen selbst wählen und werden dabei angeregt, sich mit der Bedeutung von Objekten, die uns im Alltag umgeben, auseinanderzusetzen. Was immer sich dabei auch offenbart, sind Facetten unseres Lebens.
Ausführliche Informationen über die folgenden Ausstellungen gibt es auf der Website des Studiengangs.
Alle Ausstellungen im Überblick
Spielen – Eine ernste Sache
13. Juni bis 23. Juni 2018
Bibliothek der HTWK Leipzig, Gustav-Freytag-Straße 40
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 20.00 Uhr, Samstag 9.00 – 16.00 Uhr
Ausstellungsteam: Alexandra Ebert, Maximilian Grams, Elisabeth Meißner, Margarita LobokLebensbegleiter – (Un)ersetzbare Dinge
13. Juni bis 22. Juni 2018
Lipsius-Bau der HTWK Leipzig, Raum Li 312, Karl-Liebknecht-Straße 145
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12.45 – 13.45 Uhr, Donnerstag zusätzlich 15.30 – 17.00 Uhr und nach Vereinbarung
Ausstellungsteam: Luise Hahmann, Nadine Neumann, Jana SchneiderCosplay – Wenn Phantasie Wirklichkeit wird
27. Juni bis 7. Juli 2018
Bibliothek der HTWK Leipzig, Gustav-Freytag-Straße 40
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9.00 – 20.00 Uhr, Samstag 9.00 – 16.00 Uhr
Ausstellungsteam: Carolin Beier, Ronja Blohm, Elisabeth Gundlach, Jenny WiesenbergTop Secret – Das Geheimnis in der Gesellschaft
27. Juni bis 6. Juli 2018
Lipsius-Bau der HTWK Leipzig, Raum Li 312, Karl-Liebknecht-Straße 145
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 12.45 – 13.45 Uhr, Mittwoch 12.45 – 15.00 Uhr und nach Vereinbarung
Ausstellungsteam: Julia Klug, Michael Kolligs, Stefanie Kühne, Jonas NachtigallMitgenommen – Erinnerungen an die schönste Zeit des Jahres
11. Juli bis 29. September 2018
Bibliothek der HTWK Leipzig, Gustav-Freytag-Straße 40
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 20.00 Uhr, Samstag 9.00 – 16.00 Uhr
Ausstellungsteam: Friedrich Fasold, Rebecca Gentry, Anna-Maria Rave2000 – 2010 | Remembering the future
11. Juli bis 27. Juli 2018
Lipsius-Bau der HTWK Leipzig, Raum Li 312, Karl-Liebknecht-Straße 145
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
Ausstellungsteam: Aileen Berndt, Hans Friedrich, Lena Suits, Paul WaltermannSchalom und guten Tag – 10 x Jüdisches Leben
Start am 10. September 2018, Eröffnung um 17 Uhr
Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig, Goerdelerring 20, 04109 Leipzig
Ausstellungsteam: Jessica Krischker, Désirée Schröter