Gibt es wirklich zu viel Plastik auf der Welt?
Prof. Lutz Engisch: Auf diese einfache Frage gibt es leider keine einfache Antwort. Tendenziell würde ich sagen: „Ja, aber….“ Neulich sah ich ein einzelnes in Plaste verpacktes gekochtes Ei. Das braucht kein Mensch. Einwegbesteck benutzen ist oft eine Frage von Bequemlichkeit, da kann man sich auch anders organisieren. Und die vielen billigen Plastespielzeuge: schnell gekauft, schnell entsorgt. Doch selbst mit einem Bewusstseinswandel wird die moderne Gesellschaft um Kunststoff nicht herumkommen.
Beiträge von Leipzig News
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Am Abend des 24. April 2018 trafen sich Unternehmer und Mitglieder des Marketing Clubs Leipzig (MCL) mit Studierenden und Förderern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zum mittlerweile traditionellen HTWK-Diskussionsforum „Wirtschaft trifft Wissenschaft: Leipzig deine Gründerszene“. Hierzu hatten Prof. Holger Müller, Inhaber der Professur für Allgemeine BWL, insbesondere Marketing an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Julia Münch (MCL) in den vollbesetzten Hörsaal 116 des Gutenberg-Baus der HTWK-Leipzig geladen.
In seiner Impulsansprache hieß Prof. Holger Müller die etwa 100 Gäste und die beiden Referenten des Forums, Justus Nagel (Marketingleitung bei SENSAPE) und Anja Hirschfelder (BINEE) willkommen. Mit ihr begrüßte er übirgens eine HTWK-Alumna und ehemalige Kursteilnehmerin: Nach erfolgreichem Abschluss des BWL-Masterstudiums an der HTWK Leipzig ist sie nunmehr im Bereich Business Development der Firma BINEE tätig.
„Fühlender“ Bildschirm und Dankes-Coupons für Müllentsorgung
Im ersten Vortrag informierte Justus Nagel über das vor rund drei Jahren geründete Startup SENSAPE. Als Technologie-Dienstleister liefert es digitale Informations- und Werbesysteme an Großkunden sowie kleinere Unternehmen. Im Fokus stehen dabei interaktive und intelligente Bildschirme. Basierend auf künstlicher Intelligenz können diese erkennen, ob Menschen vor dem Bildschirm stehen und deren Geschlecht, Alter, aber auch Emotionen bestimmen. Darauf reagiert der Screen in Echtzeit und zeigt dem Kunden auf ihn zugeschnittene Produkte und Informationen an. In dieser höchst individuellen Kommunikation wird der Kunde, unterstützt durch Augmented Reality, in die Welt dieses Produkts hineinversetzt – was Im Endeffekt eine effektive (weil längere und spannendere) Interaktion zwischen Produkt bzw. Marke und Kunde ermöglicht. SENSAPE vermietet die Bildschirme im Paket (Hardware und Software) sowohl für eher kurze Einsätze auf Messen und in Promotionsaktionen oder aber langfristig als Festinstallation in Geschäften.
Im zweiten Vortrag des Abends stellte Anja Hirschfelder das Startup BINEE vor. Entstanden ist BINEE als Idee eines internationalen Teams bei einer Sommerschule zum Thema „Lösung des Müllproblems der Erde“. Ergebnis des Projekts sind mit spezifischen Touchscreens ausgestattete mobile Tonnen für Altmedikamente und Klein-Elektroschrott (z.B. Kabel, Rasierer, Handys), die den umweltbewussten Konsumenten je entsorgtem Gerät mit einem wählbaren Rabatt-Gutschein verschiedener Partner, z.B. Hersteller und Händler, als Dankeschön belohnt. BINEE arbeitet primär werbefinanziert, da die Händler für die Listung ihrer Coupons auf dem Touchscreen ein Werbebudget entrichten.
Angeregter Austausch beim „Get-together“
In den anschließenden Diskussionsrunden gab es noch viele Fragen an die beiden Referenten – und damit auch vielfältige Denkanstöße und Anregungen für die Startups. Auch beim Abschluss-Büffet zum Ausklang des Abends wurde noch lange über die Vorträge sowie die Geschäftsmodelle und langfristigen Erfolgspotentiale der beiden Startups diskutiert.
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Wer im Studienjahr 2019/2020 an einer Hochschule in den USA für ein oder zwei Semester studieren möchte, kann sich um ein vier- bis neunmonatiges Fulbright-Studienstipendium bewerben.
Das Stipendium bietet bis zu 34.500 Dollar an finanzieller Unterstützung für das neunmonatige Studium an einer Graduate School in den USA, zudem Beratung und Betreuung durch Fulbright Germany und US-Partner, und die Aufnahme in das globale Fulbright-Netzwerk. Bei kürzerer Stipendiendauer (mindestens vier Monate) erfolgt eine anteilige Berechnung.
Zur Bewerbung sind Studierende eingeladen, die spätestens im August 2019 den Bachelorabschluss bzw. mindestens sechs erfolgreich abgeschlossene Fachsemester in den traditionellen Studiengängen nachweisen können. Auswahlkriterien sind, neben guten fachlichen Leistungen, gesellschaftliches Engagement und das Interesse, sich für transatlantische Beziehungen einzusetzen.
Bewerbungen sind entsprechend des Bewerbungsverfahrens als E-Mail an studienstipendium (at) fulbright.de einzureichen. Bewerbungsfrist ist der 23. Juli 2018.
In einem ersten Auswahlschritt werden die Bewerbungen von unabhängigen Gutachtern fachlich beurteilt. Von den Gutachtern nominierte Studierende werden zu Gruppeninterviews eingeladen, die Ende Oktober oder Anfang November 2018 in Berlin stattfinden. Ab Mitte November informiert die Fulbright-Kommission die Studierenden per E-Mail über den Ausgang der Schlussauswahl.
Die aktuellen Bewerbungsinformationen, Antragsunterlagen und Ansprechpartner finden Sie hier.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
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Dienstagabend, 22. Mai, 18 Uhr, die Sonne lacht vom Himmel. Beim Bootsverleih am Klingerweg herrscht rege Betriebsamkeit, wenig später werden zwei Betonkanus im Clara-Zetkin-Park in die Weiße Elster gelassen. „Momentan bereiten wir uns intensiv auf den nahenden Saisonstart vor“, erklärt Jan Teuchert, Kapitän des BetonkanuTeams der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig. Der Auftakt für die Leipziger findet am Wochenende vom 25. bis 27. Mai in Eindhoven in den Niederlanden statt.
Bereits zum dritten Mal gehen die Betonkanuten der HTWK bei den holländischen Nachbarn an den Start - bei den Wettkämpfen der vergangenen Jahre in Arnheim und Enschede konnte das Team in 18 Disziplinen achtmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze erkämpfen.
Teuchert liebäugelt daher mit einer erfolgreichen Regatta: „Nachdem wir 2017 in Köln sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gewinnen und die Saison erfolgreich beenden konnten, möchten wir diesmal natürlich gern die eine oder andere Disziplin für uns entscheiden." Besonders stark sei sein Team derzeit im Sprint aufgestellt.
Starke Konkurrenz erwartet die Betonkanuten nicht nur aus dem Gastgeberland, sondern auch aus Polen und Deutschland. So gehen bei dem Betonkanorace 17 Universitäten mit 35 Booten an den Start. „Der Betonkanu-Rennsport verlässt seine kleine Nische und wird nicht nur internationaler, sondern auch in Deutschland immer verbreiteter. Rund 40 deutsche Hochschulen haben bereits ihr eigenes Team", weiß Teamleiter Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher.
Damit das Wochenende in Eindhoven ein Erfolg wird, trainierten die rund 20 Studierenden der HTWK jeden Dienstag und Donnerstag.
Erst am 3. Mai hatten die Kanuten zwei weitere selbst gebaute Boote eingeweiht. Die „BlackBEERd“ und die „EILENBURG“ werden auch in Eindhoven an den Start gehen und hoffentlich ebenso gut im Wasser liegen wie in heimischen Gefilden. „Durch stetige Weiterentwicklung in Form und Baustoffen ist es uns gelungen, das Gewicht der EILENBURG auf unter 45 kg zu reduzieren“, erläutert Vize-Kapitän Ludwig Hertwig. Zum Vergleich: Das erste vom Team gebaute Kanu wog 78 Kilogramm, ein Kanu aus Kunststoff ist 25-30 Kilogamm schwer.
Wer Interesse daran hat, selbst im Betonkanu über die Gewässer Leipzigs zu paddeln, kann sich bei Jan Teuchert unter betonkanu@htwk-leipzig.de melden.
Text: Juliane Dölitzsch
Fotos: Phillip Köditz
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In der Reihe "Herausgestellt" wird am Montag, dem 28. Mai 2018, 13 Uhr im Lipsius-Bau (Karl-Liebknecht-Straße 145, 1. Obergeschoss) die Ausstellung "Edgars_große, weite Welt!" mit einer feierlichen Vernissage eröffnet.
Gezeigt werden Fotos und Texte des Leipziger Autors und Fotografen Michael Oertel. Die Fotos und Geschichten stehen unter dem Motto "Obwohl wir so unterschiedlich sind, haben wir doch so viele Gemeinsamkeiten!" und zeigen Portraits von Studierenden aus aller Herren Länder.
Die Ausstellung wird von Prof. Annette Menting, Dekanin der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften, eröffnet. Die Laudatio sprich Tina Kerner-Schubert und für die Musik sorgt Ivo Spacek. -
Heute Mittag (22.05.2018) war die Hochschule von einem Ausfall der HTWK-Website einschließlich aller Fakultäts- und Projektseiten betroffen. Sämtliche Inhalte konnten zwischen 13 und 16 Uhr nicht mehr angezeigt werden. Der Grund für den Fehler ist noch unbekannt, das IT-Servicezentrum geht derzeit mehreren möglichen Ursachen nach.
Um das System wiederherzustellen, musste eine Datensicherung von heute Nacht (22.05.2018 / 1 Uhr) eingespielt werden. „Damit einher geht leider ein Verlust sämtlicher redaktioneller Arbeiten im Laufe des heutigen Tages“, heißt es in einer internen Rundmail der Verantwortlichen an betroffene Redakteure und User: „Wir bedauern diesen unumgänglichen Schritt und bitten alle Redakteure, ihre heute getätigten Änderungen sorgfältig zu prüfen und erneut vorzunehmen.“
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In diesen Tagen erhalten alle HTWK-Studierende über ihre E-Mail-Adresse (XY@stud.htwk-leipzig.de) eine persönliche Einladung zur Teilnahme an einer Umfrage. Thema: „UND DU SO? Wie geht’s dir eigentlich an der HTWK Leipzig?“
„Wir wollen herausfinden, welche Punkte unseren Studierenden in Bezug auf Gesundheit wichtig sind, und an welchen Stellen wir als Hochschule aktiver werden müssen“, sagt Andy Schönbeck, Mitarbeiter für das studentische Gesundheitsmanagement (SGM) an der HTWK Leipzig. Das SGM wird unter dem Label „Und du so?“ kontinuierlich weiterentwickelt. „Natürlich wollen wir dabei von den Studierenden erfahren, welche Wege wir im Bereich Studium und Gesundheit in Zukunft gehen müssen“, sagt Schönbeck über die Umfrage, die gemeinsam mit dem StuRa und dem Qualitätsmanagement der Hochschule auf den Weg gebracht wurde und bis zum 3. Juni online ist.
Die Mail enthält neben Erläuterungen auch den Link zur Online-Teilnahme. Die Beantwortung der Fragen wird etwa 5 bis 10 Minuten dauern. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Kleines Motivations-Bonbon: Am Ende der Befragung gibt es die Chance auf zwei Fahrradladen-Gutscheine (Bike Department Ost) im Wert von je 250 Euro.
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„Die Suppe hat schon mal geschmeckt“, findet Prof. Jörg Bleymehl ( Fakultät Medien), der am Mittag des 8. Mai 2018 zusammen mit etwa 60 anderen Dozierenden der HTWK Leipzig die Veranstaltung „Lunch & Learn: Videos in der Hochschullehre” besuchte. Das Suppen-Buffet lockte, die Informationsstände überzeugten Vertreter aller Fakultäten.
Vorlesungen aufzeichnen und mehr
Fünf Bereiche, die sich mit Videos in der Lehre auseinandersetzen, wurden im Foyer des Nieper-Baus von Mitarbeitern der Fakultät Medien, Studifit, Lit+ und dem E-Learning-Team präsentiert: Ein Stand gab einen allgemeinen Überblick über die Didaktik für Lernvideos, außerdem wurden die Themen Vorlesungsaufzeichnung per Knopfdruck, professionelle Filmproduktion, Legetechnik/Animation und Screencasts vorgestellt.Ausgedacht hat sich das neue Format „Lunch&Learn“ Gabriele Hooffacker, Medienprofessorin und Mitglied der AG Innovative Lehr- und Lernmedien. Diese AG hat sich zum Ziel gesetzt, die an der Fakultät Medien vorhandenen Kompetenzen in diesem Bereich zu bündeln. „Ich habe ein ähnliches Format einmal selbst als Teilnehmerin eines Kongresses erlebt und war begeistert, wollte das Ganze aber noch etwas ‚weiterdrehen‘: weg von frontalen Vorträgen, hin zum lockeren Direktkontakt, zum Netzwerken“, so die Professorin. „Bei einem Snack redet es sich einfach besser“, meint sie. Zeit zum Suppe-Essen hat sie selbst zur Pilotveranstaltung keine, die Gespräche gehen vor. „Ich glaube, es funktioniert“, sagt sie lächelnd.
Aufwand und Nutzen
„Alle Stände haben mir etwas Neues zeigen können”, so Dipl.-Ing. Heiko Tennert, Leiter Rechenkabinett (Multimedialabor) und Netzwerkadministration der Fakultät Medien. Über zu wenig Andrang konnte sich wohl keiner der Experten an den Infoständen beschweren. Gerade die Legetechnik, bei der man auf dem Bildschirm sieht, wie zwei Hände immer neue Bilder aus einfachen ausgeschnittenen Formen legen, hielten viele Gäste für gut umsetzbar, auch Prof. Ulrich Möller von der Fakultät Bauwesen: „Es ist gut, hier versammelt einmal die Möglichkeiten zu sehen, die es gibt. Ich nutze ab und zu Youtube-Videos in meiner Bauphysik-Vorlesung, das kommt gut an. Am besten für meine Zwecke scheint mir die Legetechnik zu sein, deswegen habe ich sie mir von Herrn Mensel einmal ausführlich erklären lassen. Ich bin allerdings skeptisch, was den Aufwand betrifft, solche Videos selbst zu erstellen.“Eine Frage, die sich bei allen gezeigten Methoden für die Umsetzung im Alltag stellte. „Sehr informierendes und motivierendes Format - man könnte didaktisch so viel mehr machen mit etwas mehr Zeitressourcen“, hieß es auf einem der Feedback-Bögen. Prof. Ulrich Nikolaus (Fakultät Medien), der sein Fachwissen zu Screencasts auf der Veranstaltung teilte, kann diese Sorgen auf Grund der hohen Lehrbelastung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften sehr gut verstehen. Bei der praktischen Umsetzung im Alltag sind deshalb das E-Learning-Team der HTWK sowie Studifit und Lit+ behilflich, die auch „Lunch&Learn“ tatkräftig unterstützten. Nikolaus hatte etwa 15 Gespräche an seinem Stand und ist zufrieden: „Die Mittagspause ist ideal für diese Veranstaltung. Man kommt rasch ins Gespräch, knüpft Kontakte, erhält Anregungen – und kann später auf ein Thema zurückkommen, das man vertiefen möchte.“
Auch der Hörsaal 001, der ein System zur Vorlesungsaufzeichnung beherbergt, traf auf große Begeisterung. Per Knopfdruck ist es dort möglich, eine Vorlesung samt Präsentation in Bild und Ton aufzuzeichnen. Sie kann anschließend auf dem Mediaserver der HTWK Leipzig hochgeladen und damit den Studierenden, etwa zur Prüfungsvorbereitung, zur Verfügung gestellt werden. Eine Möglichkeit, von der viele Dozierende bisher nichts wussten, und die sie hier praktisch ausprobieren konnten.
Pilot-Projekt wurde gut angenommen
Die Stände zu Themen über den didaktischen Einsatz von Videos in der Lehre, Erstellung von Screencasts und Legetechnik-Videos, Animation oder Videoproduktion nach Drehbuch kamen gut an: Sie wurden laut den Feedback-Bögen von zwei Dritteln der Besucher als äußerst informativ (5 von 5 Punkten) und von allen als informativ (mindestens 3 von 5 Punkten) wahrgenommen. Als Feedback gab es auch Ideen für weitere Veranstaltungen, wie zum Beispiel „auf den Stationsübersichts-Postern evtl. noch eine kleine Kostenübersicht zur jeweiligen Technik“. Und es gab auch Lob: „Die Suppe war gut!“Fortsetzung gewünscht
96 Prozent der anwesenden Lehrenden gaben an, dass sie sich weitere solcher Veranstaltungen wünschen würden. Interesse besteht unter anderem daran, das Thema der Vorlesungsaufzeichnung zu vertiefen, es auszuprobieren Lehrvideos selbst zu erstellen oder auch mehr Informationen über die Effekte auf Studierende zu bekommen. Professor Uwe Kulisch, Dekan der Fakultät Medien, wünscht sich, dass sich ein Format wie „Lunch & Learn“ etabliert. Gerade die Möglichkeit für Lehrende, sich beim Mittagessen über Informationen zur Lehre zu unterhalten empfindet er als sehr nützlich. In den Gesprächen war auch sehr oft das Wort „niedrigschwellig“ zu hören, als Lob. Dass dem viele Lehrende zustimmen, sah man an den zahlreichen Dozenten, die sich an den Stehtischen intensiv austauschten. Eine Rückmeldung lautete: „Eine prima Idee und Hut ab für die Vorbereitung!“
Das sah auch die Hochschulleitung so: am 16. Mai wurden Prof. Gabriele Hooffacker und die AG Innovative Lehr- und Lernmedien für ihr besonderes Engagement im Rahmen der Hochschulversammlung mit dem Preis der HTWK Leipzig geehrt.Text und Bilder: Johanna Prüßner, Emily Porter, Franka Platz
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Gerlind Schubert, geboren 1982 in Leipzig, erwarb zuerst den Abschluss als Diplomingenieurin im Konstruktiven Ingenieurbau an der HTWK Leipzig, um dann noch ein Double-Degree Master an der University of the West of Scotland (UWS) in Paisley aufzusetzen. Ihre Doktorarbeit zum Thema „Manufacturing and Characterisation of Magneto-Rheological Elastomers“, ein intelligentes Material, das unter anderem seine Steifigkeit durch Einfluss eines Magnetfeldes ändert, schrieb sie im Maschinenbauingenieurwesen an der University of Glasgow.
Nach ihrer Promotion arbeitete sie bei der Dlubal Software GmbH an der Entwicklung von RSTAB und RFEM, wo sie den Bereich der Baudynamik leitete.
Prof. Gerlind Schubert übernimmt das Lehrgebiet der Baustatik im Bachelor und im Master der Bauingenieure.
In der Praxis arbeiten Baustatiker heute fast ausschließlich mit Software. Die Aufgabengebiete liegen in einer gelungenen Modellierung und Idealisierung der Tragwerke; wichtig sind Kontrollen auf Plausibilität, aber auch Interpretation, Reduzierung und eine gute Aufbereitung der Ergebnisse.
Neben den Grundlagen der Baustatik möchte Prof. Gerlind Schubert auch diese Themen mit in die Lehre einbauen. Im Master hofft sie, das Wahlangebot im Konstruktiven Ingenieurbau verbreitern zu können:„Themen, die ich hier im Kopf habe, betreffen die Matrizenmethoden der Baustatik/Computerorientierte Baustatik und auch das selbständige Programmieren von nichtlinearen Lösungsalgorithmen, wie. zum Beispiel den Newton-Raphson Solver. In der Forschung liegen meine Interessen in der Materialforschung, im Bereich der intelligenten Materialen. Ich hoffe hier auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Institut für experimentelle Mechanik und den Kollegen der Baustofflehre“, so Schubert.
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Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Leiter des Instituts für Betonbau an der Fakultät Bauwesen und Beauftragter für den Internationalen Masterstudiengang Structural Engineering, besuchte Ende April 2018 zwei Partnerhochschulen der HTWK Leipzig in Russland.
Erste Station der Reise war die Ogarev Mordovia State University (MRSU) in Saransk. Ziel der Reise waren Gespräche über den wechselseitigen Austausch von Hochschulpersonal und Studenten. Neben Gesprächen mit Verantwortlichen der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen über die Zusammenarbeit im Internationalen Masterstudiengang Structural Engineering wurden, in einem Symposium anlässlich des Fakultätsjubiläums, aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt und über die Intensivierung der Forschungskooperation beraten. Beteiligt waren, neben Prof. Holschemacher von der HTWK Leipzig, auch Professoren der Technischen Universität München sowie Dozenten und Nachwuchswissenschaftler der MRSU.
Anschließend reiste Prof. Holschemacher nach Penza weiter, wo er an der Penza State University of Architecture and Building (PSUAB) vom Rektor empfangen wurde. Im Rahmen der Gespräche im Rektorat informierten sich die Beteiligten über das internationale Studienangebot der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig und diskutierten weitere Beteiligungsmöglichkeiten. Es ist nicht das erste Mal, dass Prof. Holschemacher die PSUAB besuchte. Die Universität ist bereits seit 2008 Partnerhochschule der HTWK Leipzig.
Trotz des ambitionierten Zeitplanes bot sich hin und wieder die Möglichkeit, die russische Gastfreundschaft zu genießen. Prof. Holschemacher pflegt seit vielen Jahren Kontakte mit diversen russischen Universitäten und war erneut begeistert von dem herzlichen Empfang und der Professionalität der Arbeitsweise (oder anderes Thema): „Wir sind in den Besprechungen hinsichtlich einer Beteiligung der beiden Hochschulen an dem internationalen Masterstudiengang Structural Engineering gut vorangekommen, haben Unklarheiten ausräumen können und offene Fragen beantwortet. Ich gehe davon aus, dass in Zukunft wieder russische Studenten in dem Internationalen Masterstudiengang begrüßt werden können".
Prof. Holschemachers Aufenthalt in Russland wurde durch das Akademische Auslandsamt der HTWK Leipzig gefördert.
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Mit dem Deutschlandstipendium werden seit 2011 an staatlich anerkannten Hochschulen Studierende gefördert, die sich durch besondere Leistungen oder Begabungen auszeichnen. Mit dem Stipendium erhalten Studierende aller Nationalitäten monatlich 300 Euro, die je zur Hälfte von überwiegend regionalen Unternehmen sowie vom Bundeshaushalt getragen werden.
Die neue Förderphase beginnt am 1. Oktober 2018 und dauert bis zum 30. September 2019, gefördert wird also jeweils für zwei Semester. Danach können sich Studierende neu bewerben bzw. eine Weiterförderung beantragen.
Das Deutschlandstipendium ist kein Darlehen, es muss also nicht zurückgezahlt werden. Mit dem Stipendium werden zum einen sehr gute Leistungen im Studium belohnt, zum anderen Auszeichnungen, eine vorangegangene Berufstätigkeit, ehrenamtliches oder gesellschaftliches Engagement, Tätigkeiten in der studentischen Selbstverwaltung sowie besondere persönliche Umstände, etwa eine Behinderung, die Pflege von Angehörigen oder Migrationshintergund.
Die Bewerbung erfolgt über ein Onlineportal. Folgende Unterlagen müssen eingereicht werden:
- Eine Seite Motivationsschreiben, in dem auch gesellschaftliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, dargestellt werden sollten
- Tabellarischer Lebenslauf mit Foto
- Immatrikulationsbescheinigung oder Zeugnis über die Hochschulzugangsberechtigung
- Nachweis über bisherige Leistungen im Studium
- Bachelorzeugnis bei Studierenden im Masterstudiengang
- Nachweise & Zertifikate
Aktuell gehören zu Förderern des Deutschlandstipendiums an der HTWK u.a. folgende Unternehmen: ESA Elektroschaltanlagen Grimma, IPRO Consult, osb Engineering & IT, Haema Blutspendedienst, MLP, Sparkasse Leipzig.
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Der International Day am 2. Mai 2018 stand ganz im Zeichen von Auslandsstudium, Auslandspraktikum und Personalmobilität. Gemeinsam mit Kollegen der Hochschule und externen Partnern stellte das Akademische Auslandsamt zahlreiche Möglichkeiten für Aufenthalte im Ausland vor.
Studium oder Praktikum? Lehre oder Weiterbildung? Ob bei Infoveranstaltungen oder direkt im Austausch mit Kollegen und Kommilitonen, der International Day bot Studierenden und Mitarbeitern der HTWK Leipzig viele Gelegenheiten, um sich einen guten Überblick zu verschaffen. Mitarbeiter vom Institut Ranke-Heinemann und IEC / Asia Exchange informierten zum Auslandsstudium außerhalb der Partnerschaften der HTWK Leipzig. IAESTE, AIESEC und das LEONARDO-Büro Sachsen gaben Tipps zum Auslandspraktikum. Studierende, Professoren und Mitarbeiter der HTWK Leipzig, die bereits selbst im Ausland waren, berichteten ebenfalls von ihren Erfahrungen.
„Wir freuen uns über das gezeigte Interesse der Studierenden und Kollegen am internationalen Austausch, und hoffen, dass die gegebenen Impulse viele Früchte tragen“, sagt Silke Mühl, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes.
Bei Fragen zum Auslandsstudium, Auslandspraktikum und zur Personalmobilität berät gern das Akademische Auslandsamt:
GEUTEBRÜCK-Bau, G 110 Sprechzeiten: Dienstag 9:30 - 11:30 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr, Donnerstag 9:30 - 11:30 Uhr
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Zocken bis nach Mitternacht hieß es am 21. April 2018 bei der jährlichen Langen Nacht der Computerspiele. Zum zwölften Mal trafen sich Gamerinnen und Gamer und an Spielkultur Interessierte, um Neues zu entdecken. Die HTWK Leipzig lud mit rund 160 Ausstellenden auf fünf Stockwerken zum Ausprobieren ein.
Um die 2000 Besucherinnen und Besucher zählte dieses Jahr das Groß-Event, das im Anschluss an den Hochschulinformationstag in den Lipsius-Bau lockte. Gleich im Foyer half das Team den Besucherinnen und Besuchern, sich in den Etagen und Seitenflügeln des Gebäudes zurechtzufinden. Zu entdecken gab es vieles – von alten Mogelpower-Heften, Retro-Computerspielen wie Space Invaders oder Pong, Brettspielen, Comic- und Fantasy-Büchern der Hochschul-Buchhandlung BuMerang bis zu den neuesten Games auf Flachbildschirmen, Robotern und VR-Brillen.
Chiptunes und Mogelpower für alle
Eines der Highlights des Abends war das Interview mit René Meyer und Sven Letzel, Gründer der bekannten Mogelpower-Hefte und -Website. Sie erzählten, wie sie vor über 20 Jahren erstmals anfingen, Cheats und sogenannte Easter Eggs in Videospielen aufzuspüren und zu veröffentlichen. Die Lange Nacht war zusätzlich geprägt von nostalgischen Videospielsounds, insbesondere durch DJ Tronimal, der in der vierten Etage erstklassige Songs auf alten GameBoys oder dem Atari 2600 komponierte.Brettspiele, Roboter & Nahrhaftes
Nicht nur virtuell, sondern auch analog ging es spielerisch zu. Eine große Auswahl an Brettspielen befand sich in der Mensa. So lieferte Würfelpech e. V. spannende Spiele wie Warcraft, Andor oder Die Siedler. Gefüllte Käsetaschen, Hamburger oder Bier und weitere Leckereien gab es bis spät am Abend in der Mensa. Auch Studierende der Fachschaft Informatik gaben ihr Bestes, um alle mit Köstlichkeiten vom Grill zu versorgen.Für Begeisterung sorgten drei Turniere des Nao-Teams der HTWK Leipzig mit ihren niedlichen kleinen Robotern. Das bereits seit 2009 bestehende Team war bisher sowohl in nationalen als auch internationalen Robocup-Wettbewerben erfolgreich, so beispielsweise in Japan und im Iran. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten die kleinen KI-gesteuerten Maschinen an und freuten sich bei jedem Tor wie in einem richtigen Stadion. Besonders die Fouls der Roboter, die sich gegenseitig auf die Füße traten oder umschubsten, sorgten für Gelächter und Spaß im Publikum. Das Interesse an den Nao-Robotern war groß und es wurden viele Fragen über die Technik gestellt und diskutiert.
In dieser Nacht wurde fleißig in die Tasten gehauen, Joysticks bewegt, Vorträge gehalten, Duelle ausgetragen, gewürfelt, gespielt und gelacht. Die Gamer-Community freut sich bereits auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Die 13. Lange Nacht der Computerspiele findet voraussichtlich am 11. Mai 2019 statt.
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Große Freude beim HTWK Orchester Leipzig: Seit Kurzem kann es einen Satz Pauken sein eigen nennen - naja, zumindest fast.
Möglich gemacht hat das der Sächsische Musikrat e.V. Dieser hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Musiktradition in Sachsen zu pflegen und das Musikschaffen von Laienorchestern und -gruppen zu unterstützen. Soweit, so allgemein.
Für die Hochschule hieß das ganz konkret: Anfang März, kurz vor dem Semesterstart, konnten die langersehnten Pauken an der HTWK Leipzig in Empfang genommen werden - als Dauerleihgabe.„Wir freuen uns sehr über unseren Satz Pauken, der aus vier einzelnen Pauken mit unterschiedlicher Stimmung besteht. Durch die Leihgabe dieser Instrumente sind wir freier in unserer Stückauswahl und dadurch flexibler in der Planung und Durchführung unserer Konzerte. Wir sind dem Sächsischen Musikrat sehr dankbar, dass die Wahl in diesem Jahr auf uns gefallen ist. Jetzt können wir es kaum abwarten, unsere Pauken bei den Sommerkonzerten einzuweihen“, sagt Aruscha Kramm vom Orchestervorstand.
Das 2013 gegründete HTWK Orchester Leipzig spielt mittlerweile in symphonischer Besetzung je zwei Konzerte im Semester. Als relativ junges Projekt freuen sich die rund 60 Musikerinnen und Musiker besonders über die Förderung durch den Sächsischen Musikrat. So bekommt das HTWK Orchester Leipzig die Möglichkeit, sich weiter zu entfalten und seinen Platz in der Leipziger Orchesterlandschaft zu festigen.
Übrigens: es werden immer noch Mitspieler gesucht, vor allem Schlagwerker, Kontrabässe und Harfe. Email genügt: orchester (at) htwk-leipzig.de
Die nächsten Konzerttermine
Sonnabend, 30. Juni, 18:00 Uhr, Sankt Lukaskirche in Leipzig-Volkmarksdorf
Montag, 02. Juli, 19:30 Uhr, Oberlichtsaal der Stadtbibliothek Leipzig
Repertoire:
Georg Philipp Telemann: Ouvertüre in D-Dur TWV 55 D18
Georges Bizet: L'Arlésienne Suite No. 1 Op.23bis
Georges Bizet: L'Arlésienne Suite No. 2
Filmmusik aus "James Bond"
Felix Mendelssohn Bartholdy: Marsch aus der Ouvertüre zu Athalia (Kriegsmarsch der Priester) Op. 74 -
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Mehr neue Medien in der Hochschullehre einzusetzen, das haben sich Dozierende an der HTWK Leipzig vorgenommen. Beim Event “Lunch & Learn” tauschen sie am Dienstag, 8. Mai 2018, bei einem Mittagssnack Erfahrungen zum Einsatz von Videos in der Lehre aus. Im Foyer des Nieper-Baus stehen dafür von 12.30 bis 13.30 Uhr fünf Stände, viele Checklisten und ein Hörsaal bereit.
Beim “Lunch & Learn” erfahren die Lehrenden mehr zum
• didaktischen Einsatz von Videos in der Lehre,
• Screencasts (Lehrvideos mittels Bildschirmaufzeichnung mit Kommentaren),
• Legetechnik,
• Animation zur Erklärung von Schemata und Modellen,
• der Live-Aufzeichnung einer Vorlesung im HS 001 (Nieper-Bau) und
• dem Videofilm nach Drehbuch.„Mit dem Videoeinsatz in der Lehre gehen wir auf die veränderte Mediennutzung der Studierenden ein“, erklärt Prof. Gabriele Hooffacker von der Fakultät Medien. „Das neue Format Lunch & Learn nimmt auf die hohe Arbeitsbelastung der Dozierenden Rücksicht.“
Bei dem Event liegt der Fokus auf der Hilfe zur Selbsthilfe für die Dozierenden. Die Abteilung Videos in der Lehre gibt zuerst einen Überblick darüber, warum Videos sinnvoll sind und wie sie didaktisch eingesetzt werden können. Die anderen Stände zeigen dann unterschiedliche Möglichkeiten, Videos zu erstellen. Jeder Stand hat den Anspruch zu klären, wie die jeweilige Methode funktioniert, welche Voraussetzungen benötigt werden und welchen Vorteil genau diese Art Lehrvideo hat.
Eine beispielhafte Aufzeichnung einer Vorlesung können die Besucherinnen und Besucher im Hörsaal 001 des Nieper-Baus live miterleben und mitgestalten. Die im Raum integrierte Kamera- und Tontechnik wird hier unter Anleitung nähergebracht. Alle Lehrenden können diesen Raum buchen.
Es soll jedoch nicht nur der Wissenshunger gestillt werden, sondern es gibt auch ein Buffet mit Chili con Carne und anderen Suppen-Snacks. Initiatoren dieser Veranstaltung sind unter anderem die AG Innovative Lehr- und Lernmedien der Fakultät Medien, Studifit, Lit+ sowie das E-Learning-Team der HTWK Leipzig.
Ziel von “Lunch & Learn” ist es, sowohl den Austausch über Videos in der Lehre zu ermöglichen als auch eine Grundlage für weiterführende Workshops zu schaffen. Anregungen für andere Themen in diesem Kontext sind sehr erwünscht. Weitere Informationen zum Event finden Sie hier.
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Die Hochschule ermöglichte es am 26. April 2018 im Zuge des Girls‘ Days mehr als 50 jungen Mädchen aus Leipzig und Umgebung, die Hochschule zu erkunden. Ziel des alljährlichen Aktionstages ist es, sie für die technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge zu begeistern.
Nach einer kurzen gemeinsamen Einführung durfte ein Teil der Schülerinnen im Rahmen eines Robotik-Schnupperkurses ein Stück Plastik zum Leben erwecken. Nach einigen Startschwierigkeiten gelang es selbst den jüngsten, „Roberta“ aus Teilen eines LEGO® MindstormTM Sets zusammenzusetzen und zu programmieren. Die Freude war groß, als die Roboter endlich zu tanzen begannen.
Dass hinter Drucktechnik viel mehr steckt, als man denkt, merkten die Mädchen während der vielseitigen Workshops. Diese boten ihnen die Möglichkeit, sich in drei verschiedenen Bereichen des Studiengangs Drucktechnik auszuprobieren. Mit wachsender Begeisterung laserten sie ihre Namen in Magneten, versuchten sich in der Kunst des Buchbindens und lernten bei dem Bedrucken einer Postkarte unterschiedliche Verfahren kennen.
Für alle Unentschlossenen bestand die Möglichkeit, an einem Orientierungsworkshop teilzunehmen. In diesem erarbeiteten die Teilnehmerinnen durch Selbstreflexion ihre Stärken und Interessen, die ihnen bei der späteren Wahl des Studiengangs sehr hilfreich sein können. Anschließend folgten persönliche Einzelgespräche zur Klärung konkreter Fragen.
Da die Veranstaltungen zur Robotik und Drucktechnik auf großes Interesse stießen und im Vorfeld des Aktionstags sehr schnell ausgebucht waren, wird allen Interessentinnen für das nächste Jahr empfohlen, sich möglichst zeitig einen Platz zu sichern.
Text: Valene Rentsch, Miriam Richter und Stefanie Schmettlach
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Grundlage des aufwändig und ansprechend gearbeiteten Werkes, herausgegeben durch das Institut für Massivbau an der TU Dresden, ist die vierte Edition des Workshops AAL (Ascoli, Aachen, Leipzig), der im September 2017 an der HTWK Leipzig stattfand.
Die Initiatoren des Projektes AAL, Prof. Monica Rossi (Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig) und Prof. Horst Fischer (Fakultät Architektur der FH Aachen) beabsichtigten, zusammen mit Prof. Wilfried Lewitzki, Prof. Massimo Perriccioli (UNICAM, Italien) und Prof. Anke Fissabre (FH Aachen), deutsche und italienische Architektur- und Bauingenieurstudenten miteinander in Kontakt zu bringen, um Fachkenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen auszutauschen.
Die neu erschienene Broschüre der Autorinnen Prof. Monica Rossi und Susanne Kirmse (Institut für Betonbau der HTWK Leipzig) dokumentiert die Ergebnisse des Workshops. Aufgabe war es, ein Gebäude aus Carbonbeton für ein Areal nahe der TU Dresden zu entwerfen, dessen Design eine Verbindung herstellen sollte zwischen dem öffentlichen Leben, der Forschung an der TU Dresden und der Umgebung, in der es errichtet wird. Unter dem interdisziplinären Thema “CUBE: the first building in Carbon Concrete Composite", wäre es damit das erste Gebäude, das aus dem innovativen Baumaterial Carbonbeton realisiert werden würde. Dazu Prof. Rossi: „Entwurfsprojekte für CUBE zu erarbeiten ist für die am Workshop beteiligten Architektur- und Ingenieurstudenten Gelegenheit und Herausforderung zugleich. In der Tat ist CUBE, außer dass es ein Symbolgebäude darstellt und sich daher durch eine hohe Qualität der Form auszeichnen muss, die erste Anwendung von Carbonbeton in einem mittelgroßen Gebäude und macht die Entwicklung innovativer Lösungen hinsichtlich Technik und Tragwerk notwendig. Hier das richtige Gleichgewicht zu finden ist kein leichtes Unterfangen".
Das Workshopthema knüpft an das derzeit größte Forschungsthema im Bauwesen „C³ – Carbon Concrete Composite" an, welches von der TU Dresden koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit ca. 45 Millionen Euro gefördert wird. Das Institut für Betonbau an der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig ist an diesem Forschungsvorhaben als einer von mehr als 160 Partnern beteiligt.
Die Broschüre gibt einen Überblick über die Hintergründe des Workshops sowie das Forschungsprojekt C³ und enthält die Kurzbeschreibungen der Entwürfe der verschiedenen studentischen Arbeitsgruppen. Sie ist in englischer Sprache erschienen und unter der ISBN 978-3-86780-551-3 erhältlich.
Der AAL-Workshop wird vom 24.-29. September 2018 mit einem neuen Entwurfsthema in Aachen fortgesetzt.
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Der International Day am 2. Mai 2018 steht ganz im Zeichen von Auslandsstudium, Auslandspraktikum und Personalmobilität. Gemeinsam mit Kollegen der Hochschule und externen Partnern informiert das Akademische Auslandsamt von 13 bis 17 Uhr im NIEPER-Bau über die vielfältigen Wege ins Ausland.
Ausführliche Informationen und das Programm finden Sie hier.
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Seit 2014 nehmen die Fußballroboter der Hochschule erfolgreich an den Iran Open teil, einem nationalen Event für die wachsende Zahl von iranischen RoboCup-Teams, zu dem alljährlich auch internationale Teams eingeladen werden.
Berichte und Bilder des Wettkampfes findet man im Blog des Nao-Teams HTWK.Bereits Ende April startet das Team erneut - diesmal zur RoboCup German Open 2018 in Magdeburg. Dort gilt es vom 27.-29. April ganz neue Herausforderungen zu meistern, denn die Regeln der SPL nähern sich immer weiter denen des menschlichen Fußballs an.
So werden in diesem Jahr mit Freistoß und Torwartabstoß weitere Standardsituationen eingeführt, die die Anforderungen an das Team-Spiel erhöhen. Gleichzeitig wird die nutzbare Bandbreite der WLAN-Kommunikation zwischen den Robotern um fast zwei Drittel reduziert, wodurch Team-Absprachen deutlich kompakter ausfallen müssen. Fouls werden stärker bestraft, da sich die Dauer von Zeitstrafen mit jeder weiteren empfindlich erhöht.