Beiträge von Leipzig News

    Die Seminargruppe 67R4 der Ingenieurschule für Automatisierungstechnik (1965 - 1969) trifft sich seit 1991 jährlich. Zum diesjährigen „Goldenen Jubiläum“ hatte die Gruppe einen besonderen Wunsch – erneut an der Feierlichen Immatrikulation teilnehmen zu können. (Übrigens: Mitglieder im Förderverein der Hochschule erhalten eine Einladung zur Feierlichen Immatrikulation! Mehr zur Mitgliedschaft hier.)

    Eine Anfrage im Alumni-Büro, und rasch waren alle Formalitäten geklärt, die Absolventen (Diplom 1970) verabredeten sich für den 10.10.2017 in Leipzig im Gewandhaus. Feierlicher Einzug des Senats, Ansprache der Rektorin und des Oberbürgermeisters, Erinnerungen an die Tradition und zukunftsweisende Verpflichtung der Hochschule, Preise und Auszeichnungen (mehr hier) – die Feierliche Immatrikulation ist stets einer der Höhepunkte des Akademischen Jahres. „Das war eine sehr bewegende Feier. Viele Erinnerungen kamen wieder hoch“, so Ernst Ilsitz, Organisator der Gruppe. Das nächste Treffen plant die Gruppe wieder in Weimar.

    Planen auch Sie ein Treffen Ihrer Seminargruppe? Sprechen Sie uns oder die Verantwortlichen in „Ihren“ Fakultäten (s. Kontaktbox unter http://www.htwk-leipzig.de/alumni) gern an.

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    Diesem Erfolg im Qualifying waren arbeitsreiche Wochen vorausgegangen. Seit dem KickOff Ende Mai hatte das Team an der Umsetzung der gestellten Aufgaben - in diesem Jahr unter dem Motto "Künstliche Intellignez" - gearbeitet. Das Ziel: Durch Erweiterung eines von der Audi AG vorgegebenen Software-Frameworks zwei Modellfahrzeugen vom Typ Audi Q2 verkehrsgerechtes Fahrverhalten beizubringen. Dazu gehören unter anderem Spurhaltung, Hindernis-Erkennung, Einhaltung des Sicherheitsabstands, Geschwindigkeitsmessung, Ein- und Ausparken sowie die generelle Befolgung der Straßenverkehrsordnung (StVO). Um die programmierten Features testen zu können, hatte sich das Team HTWK Smart Driving im Gutenberg-Bau der Hochschule ein Testlabor eingerichtet und dort mit Hilfe von Bautenschutzmatten und Kreppband ein Straßennetz aus vorgegebenen Elementen zusammengesetzt. So konnten die schrittweise realisierten Algorithmen mit den Modellfahrzeugen getestet werden.

    Gut vorbereitet ging es dann Mitte Oktober zum Vorausscheid nach Ingolstadt. Dort konnte sich das Team gegen insgesamt elf Mannschaften durchsetzen - auch wenn es manchmal knapp zuging. So wurde zum Beispiel der Algorithmus zum Ausweichen vor Hindernissen erst wenige Stunden vor dem Wettbewerb implementiert - und funktionierte glücklicherweise tatsächlich. Auch konnte ein Fehler, der das Wettbewerbs-Auto aus mysteriösen Gründen längere Zeit blockierte, vor Ort und unter Zeitdruck behoben werden.
    Bei der Video-Challenge, für die im Vorfeld des Wettbewerbs von jedem Team ein Video zum aktuellen Entwicklungsstand einzureichen war, erreichte das Team HTWK Smart Driving zusätzlich noch einen 3. Platz. Schönes Gimmick der Veranstaltung: Am Rande des Wettkampfes konnten während eines Recruting-Speed-Dating mit Audi-Mitarbeitern verschiedener Abteilungen Kontakte geknüpft werden.

    "Wir freuen uns sehr, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Wochen ausgezahlt hat. Dieser erste Erfolg ist eine große Motivation für das ganze Team, in der Zeit bis zum Finale noch einmal alles zu geben", sagt Teamchef Fabian Freihube. Sibylle Schwarz, betreuende Professorin, ergänzt: "Dieser Erfolg zeigt die tolle Entwicklung des Teams HTWK Smart Driving seit seiner Gründung 2014 und das großartige Engagement der derzeitigen Teammitglieder. Es wird sehr spannend, zu erfahren, wieviele Teams, insbesondere aus Universitäten, wir auch im Finale hinter uns lassen können."

    Denn die eigentliche Challenge steht erst noch bevor: Vom 14. bis 16. November 2017 geht es mit den besten acht Teams in die Finalrunde des Wettbewerbs im museum mobile am Audi Forum in Ingolstadt. Dort sind weitere Aufgaben zu meistern. Zum Pflichtprogramm beim Fahrverhalten der Fahrzeuge gehören dann für das Auto - pardon, das Programmierer-Team - zusätzlich die Unterscheidung von Personen und Gegenständen mittels künstlicher Intelligenz und sogar das Erkennen und Reagieren auf die Blickrichtung von Personen dazu. Außerdem muss ein wissenschaftlicher Vortrag über die erstellte Software-Architektur, den Lösungsansatz für verschiedene Aufgaben sowie die eingesetzten Algorithmen gehalten werden. In der Kür muss zudem jedes Team eine - frei wählbare - Besonderheit seines Lösungsansatzes demonstrieren.
    Das Finale konfrontiert zum Schluss die drei Erstplatzierten der ersten beiden Vorausscheide mit einer bislang unbekannten Fahraufgabe. Daraus wird schließlich Sieger des Wettbewerbs ermittelt. Wir drücken die Daumen!

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    Bereits zum 8. Mal konnte das studentische Projekt „blickwinkel bibliothek“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig erfolgreich beendet werden. Wieder wurde recherchiert, gesichtet, ausgewählt, Rechte eingeholt – und nun laden Studierende der Bibliotheks- und Informationswissenschaft und der Architektur ein, außergewöhnliche europäische Bibliotheken anzusehen.

    Die mit Fotos von Profi-Fotografen abgebildeten Bibliotheken stehen exemplarisch für die architektonische Aufwertung ihrer Städte: So formen die Bibliotheken in Delft und Thionville urbane Freiräume, stellt sich die Bibliothek in Ortuella als Stadtplatz vor, interpretiert die Bibliothek in Halle/Saale die historische Villenarchitektur neu und die Bibliotheken in Ruzomberok und Kopenhagen sind heute Wahrzeichen ihrer Städte.

    Man kann den Kalender hier anschauen und erwerben. Viel Freude daran!

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    Ein Studiengang, der 1992 mit zwei Studierenden begann und seither 300 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht hat, wird 25 Jahre alt! Aus den anfangs kleinen Studierendenzahlen wurde ein stark nachgefragter Studiengang. Fortgesetzt haben sich dennoch die Individualität der Ausbildung, ein Zusammenhalt der Matrikel und die enge Bindung der Studierenden zu ihrem Studiendekan, die weit über das Studium hinausreicht.

    Einen ausführlichen Bericht zur Geburtstagsfeier des Studiengangs Verpackungstechnik finden Sie hier.

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    Die neue Website von floid kann man jetzt auch mobil nutzen. Die neue Folge von Campus Compact lässt sich damit endlich auch auf dem Smartphone abspielen und über Facebook teilen.

    Wer mit dem Smartphone filmt, kann ab sofort bei floid, dem Fernsehen der HTWK Leipzig, Beiträge einsenden. „floid_parti“ für „partizipativ“ hilft dabei. Wie’s geht, zeigt die intergalaktische Mission von floid am Samstag, 21. Oktober, um 11 Uhr im Medienzentrum.

    Kyra und Theresa, zwei Redakteurinnen von floid, sind jetzt mit dem Smartphone unterwegs. Online gibt es bereits ihren ersten „FLOG“ (floid Video-Blog) vom Leipziger Lichtfest. Demnächst folgt ihr mobil gedrehter Bericht von den Medientagen München.

    floid freut sich auf alle, die mitmachen wollen oder einfach nur zuschauen! Anmelden zur intergalaktischen Mission kann man sich hier.

    floid, das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de oder über die Internetseite http://floidtv.de/ zu erreichen.

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    Mit selbstgestalteten Werbemitteln, einem Gewinnspiel und der Durchführung einer mehrsprachigen Lesung mit dem französischen Autor Grégoire Hervier unter gelungener studentischer Moderation wurde das Messepublikum auf die Leipziger Studiengänge rund ums Buch aufmerksam gemacht. Bei einer Vielzahl von Informationsgesprächen konnten die Studentinnen Auskunft über Inhalte, Dauer oder Anforderungen für den Bachelorstudiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft wie auch den Masterstudiengang Verlags- und Handelsmanagement geben.

    Nach erfolgreichen fünf Messetagen in Frankfurt geht es für das Projektteam nun mit Elan und neuen Erfahrungen an die Planung und Organisation des Standes Studium rund ums Buch samt zahlreicher Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse 2018.

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    Rund 200 Gäste aus Wissenschaft, Forschung, Politik, Wirtschaft und Verbänden waren in den nagelneuen, noch nicht einmal offiziell übergebenen Trakt des August Horch Museums in Zwickau gekommen, um 25 Jahre Erfolgsgeschichte der sächsischen HAW zu feiern. Die HTWK Leipzig war mit einer knapp 20-köpfigen Delegation von Hochschul-Vertretern nach Zwickau gereist.

    In ihrem Grußwort hob die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange , die Entwicklung dieser Hochschulen im vergangenen Vierteljahrhundert hervor. Für die Regionen seien sie ein wichtiger, unverzichtbarer und prägender Standortfaktor, so die Ministerin: „Hier werden die dringend benötigten Fachkräfte ausgebildet, die nicht nur die kleinen und mittelständischen Unternehmen, sondern auch Bereiche wie die Pflege, die Kultur sowie soziale Einrichtungen für ihre tägliche Praxis benötigen. Hier wird zu einem großen Teil der weiter wachsende Innovationsbedarf der regionalen Unternehmen gedeckt, und hier wird das gesellschaftliche Leben mit Angeboten für Kinder oder auch ältere Menschen bereichert.“ Gleichzeitig forderte sie eine stärkere Förderung der anwendungsnahen Forschung durch den Bund.

    Der Festakt selbst sah keine langen Reden vor, sondern stellte mit kurzweiligen Formaten die einzelnen Hochschulen „mal anders“ vor – anhand sehr lebendiger und konkreter Beispiele. In einer Talkrunde, moderiert von Ludwig Hilmer (Rektor der Hochschule Mittweida) befragten die vier Rektoren und HTWK-Rektorin Prof. Gesine Grande jeweils eine/n Vertreter/in bzw. ihrer eigenen Hochschule zum Studium bzw. zu ihrem Karriereweg.

    Der anschließende Science Slam setzte in Sachen Kürze und Würze noch eins drauf und stellte einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, wie vielfältig und anwendungsnah die HAW sind: Jede Hochschule hatte eine/n Vertreter/in ins Rennen geschickt, der bzw. die sein /ihr Forschungsthema vorstellte. Für die HTWK war – erprobt durch ihren Auftritt zur 25-Jahr-Feier der Hochschule im Juni – Bauwesen-Professorin Monica Rossi am Start. Sie erklärte am Beispiel ihrer italienischen Großmutter Oma , wie wichtig „Kleider“ für Gebäude sind – und gewann damit den Science Slam klar vor Luca Schmitt-Walz von der Hochschule Mittweida.

    Hintergrund

    Am 6. März 1992 hatte der Sächsische Landtag das Gesetz zur Struktur des Hochschulwesens und der Hochschulen verabschiedet. Damit war der Grundstein für den neuen Hochschultyp „Fachhochschule“ an fünf bewährten akademischen Standorten in Leipzig, Dresden, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau gelegt. Ein Vierteljahrhundert später feiern die Einrichtungen, die inzwischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) heißen, Jubiläum. Rund ein Viertel aller Studierenden im Freistaat sind an den HAW eingeschrieben. Sie bringen mit ihrer anwendungsnahen akademischen Ausbildung den größten Teil des deutschen Ingenieurnachwuchses hervor.

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    Für den Aufbau eines beispielhaften Transfernetzwerkes zur Erforschung und Markteinführung des neuen Verbundwerkstoffs Carbonbeton wurde Dr. Frank Schladitz mit dem Sächsischen Transferpreis 2017 geehrt. Der Bauingenieur leitet das Strategieteam von C³ – Carbon Concrete Composite, Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt.

    Frank Schladitz studierte an der HTWK Leipzig im Diplomstudiengang Bauingenieurwesen und absolvierte anschließend berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium. Über seine Arbeit in C³ ist er seiner ehemaligen Hochschule auch weiterhin eng verbunden: Die HTWK Leipzig ist mit mehreren Instituten maßgeblich an der Carbonbetonforschung im Rahmen von C³ beteiligt.

    Der Sächsische Transferpreis wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben. Überreicht wurde die Auszeichnung am 28. August 2017 in Dresden von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Neue Produkte zu erforschen, weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen, sind die wesentlichen Elemente des Transfers. Selten sind alle Elemente so stark mit einer Person verknüpft, wie beim Gewinner des diesjährigen Sächsischen Transferpreises“ – so die Laudatorin und Juryvorsitzende des Transferpreises Beate-Victoria Ermisch, Geschäftsführerin der GWT-TUD GmbH.

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    Dr. Birgit Reißig, Leiterin der Außenstelle Halle/Saale des Deutschen Jugendinstituts e. V. wird Honorarprofessorin für Jugendhilfeforschung an der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Dr. Birgit Reißig verfügt über umfangreiche Praxiserfahrung und ist zugleich ausgewiesene Wissenschaftlerin. Sie unterstützt die Fakultät bereits seit 2013 in der Lehre zur Methodik der empirischen Sozialarbeitsforschung.

    Dr. Birgit Reißig ist seit 2000 als wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut e. V., Außenstelle Halle/Saale tätig, deren Leitung sie im Jahr 2012 übernahm. Sie hat am Deutschen Jugendinstitut zahlreiche für die Jugendhilfeforschung relevante Forschungsprojekte durchgeführt. Zu nennen sind hier insbesondere die Projekte, die sich mit den Bildungsverläufen junger Menschen zwischen Schule und Arbeitswelt beschäftigen, vor allem aber die Längsschnittstudien zu Bildungs- und Ausbildungswegen sozial- und bildungsbenachteiligter Jugendlicher. Seit 2012 leitet sie den Forschungsschwerpunkt „Übergänge im Jugendalter“ und die in diesem Bereich verorteten Forschungsprojekte.

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    Am 30. November 2016 veranstaltet das Akademische Auslandsamt der HTWK Leipzig den jährlichen Infotreffpunkt unter dem Motto „GO OUT! – Studiere an meiner Hochschule“. Die Veranstaltung findet von 11:00 bis 14:00 Uhr im Foyer des Lipsius-Baus statt (PDF). Wir laden alle Studierenden der HTWK Leipzig herzlich ein, vorbeizuschauen und sich im direkten Kontakt mit Kommilitonen aus dem Ausland über unsere Partnerhochschulen zu informieren! Unsere Austauschstudierenden aus Belgien, Brasilien, China, Frankreich, Italien, Jordanien, der Schweiz und Spanien werden ihre Heimathochschulen repräsentieren, Auskunft über das jeweilige Studienangebot geben und Fragen zu ihrer Heimathochschule beantworten. Weiterführende Informationen zum Studium im Ausland sowie zu den Bewerbungsverfahren und Fördermöglichkeiten erhalten interessierte Studierende natürlich gerne im Akademischen Auslandsamt.

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    „Die Architekturtheorie geht generell von einem neutralen Nutzer aus, der bei weiterer Betrachtung sich jedoch als männlich erweist.“ Mit dieser These gibt Gastdozentin Alexandra Staub, Architekturtheoretikerin der Pennsylvania State University am kommenden Mittwoch (26. Oktober) den Startschuss zur Reihe „Positionen zu Architektur, Kultur, Stadt und Gesellschaft“ in diesem Wintersemester. Alexandra Staub beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Produktion von Architektur, auch in Bezug auf die Fragestellung des Nutzers beziehungsweise der Nutzerin. In ihrer Forschung an der Pennsylvania State University fokussiert sie auf Aspekte von Ethik in der Architektur. Eine solche Gleichmacherei ignoriert laut Staub die Machtverhältnisse, die jeder Instanz räumlichen Schaffens immanent seien, und hindere die Sicht auf die Vielfältigkeit räumlicher Definition und Nutzung. Anhand von konkreten Beispielen wird sie erläutern, wie die Berücksichtigung von Gender das Verständnis von Architektur und Raum erweitern kann.

    Kommenden Mittwoch stellt Alexandra Staub ihre Untersuchungen in einen Vortrag unter dem Titel “Gleichmacherei: Warum Genderwahrnehmung in der Architekturtheorie unerlässlich ist“. Sie ist eine von insgesamt sechs Referentinnen dieser „Positionen“-Reihe.

    Außerdem zu Gast sind u.a. die Wiener Architektin Katharina Bayer (einszueins architektur), die Architektur unter dem Aspekt des beständigen gesellschaftlichen Wandels betrachtet, und Nils Buschmann, RobertneunTM Architekten aus Berlin, der zu Wohnen und „Architektur der Stadt“ sprechen wird.

    Die Vorlesungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei.Sie finden jeweils an einem Mittwoch um 19 Uhr im Audimax (G 329) der HTWK Leipzig statt (Karl-Liebknecht-Str. 132, 04277 Leipzig).

    Fünf Vortragsbesuche werden als Fortbildung von der Architektenkammer Sachsen anerkannt.

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    Am letzten Juli-Sonntag ist es wieder soweit: dann ist Auftakt zur Reihe der studentischen Museumsführungen. Zum fünften Mal präsentieren Studierende des Studiengangs Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) „ihr“ Grassimuseum für Angewandte Kunst und stellen Besuchern ausgewählte Teile der Ständigen Ausstellung vor.

    Die museumspädagogischen Formate werden von den Studierenden im Modul „Museumspädagogik“ unter Leitung von Prof. Gisela Weiß konzipiert. Die Teilnehmer wählen selbstständig ein Thema und legen die Zielgruppe fest, für die sie ihre Idee verwirklichen wollen – möglichst zeitgemäß, besuchernah und weg vom klassischen Führungsstil. Rundgang heute – das bedeutet: viel Dialog und Einbeziehung aller Sinne. „Führungen sollten nicht Vorträge im Stehen sein, sondern die Besucher mit einbeziehen und ihre Interessen und Erwartungen damit besser abholen“, so das Credo von Gisela Weiß: „Im besten Fall wird der Museumsbesuch zu einem nachhaltigen Erlebnis.“

    In der ersten Erarbeitungsphase werden die museumspädagogischen Ideen im Seminar besprochen. Anschließend findet die Weiterentwicklung des Konzeptes im Museum statt. Dort begleitet der Museumspädagoge Axel Menz die Projekte der angehenden Museologen – und hilft mit seinem Know-how, die Vorhaben im konkreten Museumsumfeld umzusetzen. „Es freut mich sehr, dass die Studierenden dieses überregional einzigartigen Studiengangs sich hier in Leipzig ausprobieren und wichtige praktische Erfahrungen machen können“, resümiert Gisela Weiß. Zugleich eine klassische Win-Win-Situation, denn auch das Museum profitiert vom Einfallsreichtum der nachwachsenden Generationen.

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    Am Mittwoch, dem 4. Mai 2016, öffnet der „Bewegungsmelder“ als zentrale Anlaufstelle des Pilotprojektes „Grünau bewegt sich“ im Grünauer Wohnkomplex 8, Selliner Straße 17, 04207 Leipzig, seine Türen. Das Projekt zielt darauf ab, die Gesundheit von Kindern in Grünau zu stärken, indem es strukturelle Veränderungsprozesse im Lebens- und Wohnumfeld von Kindern anstößt und dabei die besonderen Ressourcen und Risiken des Stadtteils berücksichtigt. „Grünau bewegt sich“ wird gemeinsam von der Stadt Leipzig, der Universitätsmedizin Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) durchgeführt und derzeit hauptsächlich von der AOK PLUS über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Projektleiter sind Prof. Dr. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, und Prof. Dr. Wieland Kieß, Direktor der Leipziger Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche.

    Mit Grußworten von Dr. Frank Lehmann, Referatsleiter bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Lars Rohwer, MdL und Präsident der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, und Dr. Karoline Schubert, Gesundheitsamt Leipzig, wird die Veranstaltung gegen 15 Uhr offiziell eröffnet. Das Rahmenprogramm zur Eröffnung gestaltet das Projekt gemeinsam mit Trägern und Initiativen aus und um den Stadtteil. Dabei hält das Grünauer Gesundheitsnetzwerk bereits ab 14 Uhr Mitmach-Aktionen für Jung und Alt und ein reichhaltiges Informationsangebot zum Thema Gesundheit bereit.

    Mit gesundheitsbezogener Gemeinwesenarbeit und einer impulssetzenden Gestaltung kindlicher Lebenswelten will „Grünau bewegt sich“ die Entwicklungschancen von Kindern nachhaltig verbessern. Zu den Handlungsfeldern zählen die Vernetzung von Akteuren, die Stärkung gesundheitsfördernder Kompetenzen in Kindertagesstätten und Horten, die Schaffung altersgerechter Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und ein verbesserter Zugang zu gesunden Lebensmitteln. Die Durchführung des Projektes nach wissenschaftlichen Standards gewährleistet dabei die Übertragbarkeit der Gesundheitsförderungsarbeit auf weitere kommunale Lebenswelten.

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