Beiträge von Leipzig News
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Feierlich verabschiedete die Fakultät Medien am 1. Dezember 2017 ihre Absolventinnen und Absolventen des Akademischen Jahres 2016/17. Gefeiert wurde zum zweiten Mal im Kunstkraftwerk Leipzig, einem Ort, der durch seine Verbindung von Technik und Kultur perfekt die Fakultät Medien widerspiegelt. Ebenfalls zum zweiten Mal nahmen an der Feier alle Studiengänge der Fakultät teil, nicht nur die technischen, wie es bis 2015 üblich war.
Botschafter der Hochschule sein
Nachdem der Dekan der Fakultät Medien, Prof. Dr. Uwe Kulisch, und der Program Director des Kunstkraftwerks, Matthias Wießner, die Veranstaltung eröffnet hatten, richtete der Prorektor für Forschung der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Markus Krabbes, in seinem Grußwort die herzlichsten Glückwünsche der Hochschulleitung aus und forderte die Absolventinnen und Absolventen auf, mit ihrer Hochschule in Kontakt zu bleiben – als aktive Alumni, Fachexpertinnen und Fachexperten, Lehrbeauftragte oder Praxispartnerinnen und Praxispartner. Auch der Alumni-Verantwortliche der Fakultät Medien, Prof. Dr. Heiko Hartmann, ermutigte sie, als Mitglied des Alumni-Netzwerks über die Studienzeit hinaus mit ihrer Alma mater verbunden zu bleiben.Gradierung in festlichem Ambiente
Mit musikalischer Begleitung vom Leipziger Violoncelloduo, das für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte, erfolgte nun die Graduierung. Besonders gute Leistungen wurden besonders gewürdigt: Die Besten jedes Studiengangs erhielten einen Buchpreis als Auszeichnung. Während der Feier und beim anschließenden Sektempfang konnten die Gäste in der Halle des Kunstkraftwerkes Projektionen erleben, die an der Fakultät Medien erarbeitet wurden. Als Highlight zum Abschluss bekamen die Gäste außerdem einen beeindruckenden Einblick in die aktuell im Kunstkraftwerk laufende Show Immersive Art: Hundertwasser Experience.Ein herzlicher Dank geht an den Förderverein der HTWK Leipzig, an die Absolventenvereinigung polyAlumni und an den Fachschaftsrat der Fakultät Medien, die die Organisation der Feier finanziell oder durch tatkräftigen Einsatz unterstützt haben. Ein besonderer Dank gilt auch den Verlagen Springer Science+Business Media und de Gruyter für die großzügige Bereitstellung der Buchspenden.
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Schnuppertag mal nicht für Studieninteressierte – am 28. November 2017 waren über 20 Berufs- und Studienberaterinnen und -berater verschiedener Arbeitsagenturen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Gast an der Fakultät Medien und informierten sich über die Drucktechnik und den Studiengang Drucktechnik. Die Breite der Druckanwendungen brachte einiges Staunen mit sich, die Vielfalt der vorhandenen Technik, die Harmonie im Kollegium und die familiäre Atmosphäre der Ausbildung wurden als starke Argumente für den Studiengang gewertet.
Probleme bei der Studienorientierung
Ehe die Veranstaltung richtig beginnen konnte, hieß es Stühle zusammenrücken. Die Teilnehmerzahl übertraf bei weitem die Erwartungen, ein Beweis dafür, dass eine derartige Informationsveranstaltung von beidseitigem Interesse und Nutzen ist. Die kleiner werdende Bereitschaft der jungen Leute, sich mit dem Thema Studienwahl auseinanderzusetzen, verspüren die Berufsberaterinnen und -berater der Arbeitsagenturen alltäglich. Bei der Vielzahl der heutigen Studiengänge von weit über 10.000 ist die Orientierung für Studienwillige ebenso schwierig wie für die Beratertätigkeit. Um so dankbarer nahm man die Möglichkeit zur detaillierten Information über einen ausgewählten Studiengang an.Was wird eigentlich alles gedruckt?
Was man sich nicht unter Drucken vorstellt – zumindest als Fachfremder – riss Professor Lutz Engisch mit seinen einleitenden Worten und einem humorvollen Video an. Wie der Alltag ohne Druck(produkte) aussieht, welche fatalen Folgen beispielsweise die unbedruckte Einheitsverpackung hätte, darüber sollte jeder einmal nachdenken, der das Thema Drucken auf Zeitung und Buch reduziert. Professor Holger Zellmer vertiefte in seinem Vortrag die Möglichkeiten des Druckens und zeigte die Breite moderner Druckanwendungen – von den EURion-Ringen auf Geldscheinen über bedruckte Armbänder, die nach Sonneneinstrahlung durch Farbumschlag an das Eincremen erinnern, bis zu Solarzellen auf Zeitschriftenseiten zum Nachladen des Handys am Strand. Das sind Beispiele, an die kaum einer der Teilnehmenden beim Stichwort Drucken gedacht hatte.Ein Rundgang durch einen Teil der Labore und Maschinensäle erlaubte einen Blick auf die umfangreiche technische Ausstattung und vermittelte gleichzeitig einen Eindruck vom Ablauf der Praktika, die zeitgleich in einigen Räumlichkeiten stattfanden.
Neue Denkanstöße für die Werbung von Studieninteressierten
Angeregte Diskussionen im Auditorium als auch im kleinen Kreis während der Rundgänge und Pausen gaben Denkanstöße für beide Seiten, aber auch Bestätigung für die bislang unternommenen Aktivitäten, um den Studiengang bekannter zu machen und Studierende zu generieren. So wurde die Frage nach der Umsetzung eines berufsbegleitenden Studiengangs gestellt und ob man nicht Unternehmen für spezielle studiengangsbezogene Stipendien gewinnen könne, was bei der gegenwärtigen Unternehmensstruktur in der Branche jedoch eher schwierig umzusetzen ist. Unternehmen in Informationsveranstaltungen einzubeziehen, um Berufsaussichten aus erster Hand darzustellen und Absolventinnen und Absolventen zu gewinnen, die den Studieninteressierten ihren eigenen beruflichen Lebensweg aufzeigen und damit Einblick in die Vielfalt der Tätigkeiten vermitteln, ist hingegen ein einfacher umsetzbarer Weg. Auch neue Netzwerke wie Netzwerktreffen der Beraterinnen und Berater, Stadtelternräte und -schülerräte können Chancen bieten.Positive Resonanz bei allen Teilnehmenden
Die Resonanz auf diesen Schnuppertag war ausnahmslos positiv. In dieser Form hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Informationsveranstaltung noch nicht erlebt. Anerkannt wurde die „Manpower“, denn dank der langfristigen Planung hatte es die Stundenplanung ermöglicht, dass fast alle am Studiengang involvierte Lehrende anweisend sein konnten. Auch die Harmonie innerhalb des Kollegiums fiel den Teilnehmenden positiv auf. Eine familiäre Atmosphäre, die Arbeit in kleinen Gruppen und die Gewissheit, bei Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ansprechpartnerinnen und -partner zu finden, sei ein nicht zu unterschätzendes Argument für junge Leute, die auf der Suche nach einem Studienplatz sind.Einen Schnuppertag für Studieninteressierte gibt es am 3. März 2018.
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Mit Erfolg haben zwei Studierende der Verpackungstechnik am Packaging Impact Design Award (PIDA) teilgenommen: Hagen Neugebauer und Jürgen Schuster, die gemeinsam das Produkt Remove entwickelten, gewannen in der Kategorie highest shelf impact (höchste Auffälligkeit im Regal)!
Remove ist ein Ersatz für Plastikbeutel im Obst- und Gemüsebereich und besteht aus einer Struktur, die sich an das Produkt anpasst und zugleich sehr hübsch aussieht. Beim PIDA Event am 8. und 9. November 2017 in Stuttgart stellte Hagen Neugebauer diese Verpackung vor und nahm die Auszeichnung dafür entgegen.
Hintergrund:
PIDA ist ein Wettbewerb, bei dem studentische Gruppen eine Verpackung von der Idee zum fertig bedruckten Muster entwickeln. Organisiert wird der Wettbewerb vom schwedischen Kartonhersteller BILLERUDKORSNÄS. Das Motto für dieses Jahr lautete: Challenge the conventional – die konventionelle Plastikverpackung für Premiumprodukte durch nachhaltige Verpackungen aus Karton ersetzen. -
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Am 9. November fand an der HTWK Leipzig der World Usability Day (WUD) statt. In der aktuellen Folge von Campus Compact gibt es einige Eindrücke vom ersten WUD in Leipzig. Passend zum Thema „Usability“ hat sich eben diese auf der neuen Website der Hochschule deutlich verbessert. Informationen dazu liefert Reinhard Franke von der Pressestelle der HTWK. Unter htwk-leipzig.de ist die neue Website zu finden.
Der TV-Beitrag ist online hier zu sehen: http://floidtv.de/sendung/cc-wor…ay-neue-website.
„floid“, das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de oder über die Internetseite https://www.htwk-leipzig.de/typo3/www.floidtv.dehttp://floidtv.de/ zu erreichen.
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Ganz im Zeichen schön gestalteter Bücher stand der 24. Kleinverlegertag, der am 8. November 2017 an der HTWK Leipzig stattfand. Zu Gast waren Vertreterinnen und Vertreter dreier Kleinverlage, die ihre schönen Bücher präsentierten und über ihre Verlage sprachen: der Verleger Dr. Edmund Jacoby (Jacoby & Stuart), die Setzerin Marlena Anders (Drachenmond Verlag) und die Verlagsleiterin der Friedenauer Presse Friederike Jacob. Eröffnet wurde der Tag durch eine Eingangsrede von Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, in der sie das Engagement und Herzblut lobte, mit dem unabhängige Verlage ihre Bücher gestalteten.
Einblicke in den Alltag der Kleinverlage
Nach der Vorstellungsrunde standen die Gäste den studentischen Moderatorinnen Anna Leiß und Klaudia Szabo Rede und Antwort. Die Eingeladenen schilderten, wie sie zum Verlagsberuf gekommen sind, wie ihr typischer Arbeitstag aussieht, welche Verkaufsaktivitäten bei ihnen erfolgreich sind und ob es Bestrebungen gibt, den Verlag zu vergrößern. Auch das interessierte Publikum kam anschließend zu Wort und nutzte die Gelegenheit, den Gästen zahlreiche Fragen zu stellen.Was macht Bücher schön?
Diese Frage stand in der Podiumsdiskussion im Mittelpunkt. Als wichtiges Kriterium nannten die Verleger einhellig die Stimmigkeit im Buch. „Bei schönen Büchern passt der Inhalt zur Gestaltung und auch zum Verlag“, betonte Marlena Anders. Friederike Jacob fügte hinzu: „Es braucht hochwertige Materialien und eine harmonische Ausgeglichenheit aller Elemente, die im Buch zusammenkommen. Und es braucht kompetente Personen: Ein Buch ist dann schön, wenn alle, die daran beteiligt sind, können, was sie machen.“ Auf die Frage, ob sich aufwändig gestaltete Bücher für einen Kleinverlag überhaupt lohnen würden, antwortete Edmund Jacoby resümierend: „Kleinverlage müssen etwas Besonderes machen. Das ist immer riskant, aber das Normale machen schon die Großen.“
Der traditionsreiche Kleinverlegertag an der Fakultät Medien der HTWK Leipzig wird vom Studiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft in Kooperation mit der Interessengemeinschaft unabhängiger Verlage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. -
Der Studiengang Buch- und Medienproduktion (ehemals Verlagsherstellung) feiert als einer der Gründungsstudiengänge der HTWK Leipzig in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. In dieser Zeit entwickelte sich der Studiengang stetig weiter und schlossen mehr als 800 Studierende ihr Studium erfolgreich ab. Nun wird in Form eines einzigartigen Jubiläumsbands das ganze Können des Studiengangs gezeigt.
Interessante Inhalte zur Entwicklung der Branche und des Studiengangs
Neben fünf Absolventinnen und Absolventen beleuchten fünf Gastautorinnen und -autoren aktuelle Entwicklungen in der Verlags- und Medienbranche. Fünf Professorinnen und Professoren schauen auf den Studiengang, der sich an die schnelle Entwicklung der Medienwelt anpasste und sich von der reinen Verlagsherstellung hin zur Buch- und Medienproduktion entwickelte. Hervorzuheben sind – neben den theoretischen Grundlagen des Studiengangs – die praxisnahen Projekte, die ebenfalls auf den 160 Seiten der Festschrift vorgestellt werden.Modernes und ansprechendes Layout
All diese Inhalte werden umrahmt von dem modernen und ansprechenden Layout, das von der Studentin Paulin Alter entwickelt und von Sarah Alsgut im Rahmen ihrer Bachelorarbeit fortgeführt und umgesetzt wurde. Alsgut schloss mit dieser Arbeit gleichzeitig ihr Studium erfolgreich ab. In den Grundfarben des Buchdrucks Cyan und Magenta überzeugt die Schweizer Broschur mit abgerundeten Ecken, offener Fadenheftung und Halbleinen von außen wie von innen mit einer hohen Qualität.Bestellung
Der Jubiläumsband ist zu einem Preis von 30,00 € pro Exemplar erhältlich und unter der E-Mail-Adresse festschrift (at) verlagsherstellung.de sowie über die ISBN: 978-3-9817591-1-2 bestellbar.Weitere Informationen zum Studiengang und zur Branche gibt es auf der Website des Studiengangs verlagsherstellung.de.
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Auch große Veränderungen beginnen mit dem ersten Schritt: Zum April 2018 wird die Fakultät Wirtschaftswissenschaften in „Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen“ umbenannt. Damit wird erstmals die künftige Verbindung der bisher getrennten Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesens sichtbar (momentan WBB, WTB, WPB). Zukünftig wird ein innovatives Studiengangsmodell Wirtschaftsingenieurwesen umgesetzt, das sich aus Teilstudiengängen der einzelnen Ingenieurwissenschaften und der Wirtschaftswissenschaften zusammensetzt. Die wirtschaftswissenschaftlichen Inhalte werden integriert und erweitert – und eben künftig an der Fakultät „Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen“ angeboten.
Für bereits immatrikulierte Studierende ändert sich nichts, Einschreibungen in das neue Modell sollen erstmals zum Wintersemester 2018/19 erfolgen. Dieses Vorhaben ist Teil der Umsetzung des Hochschulentwicklungsplans HTWK2025, der im Januar 2017 vom Senat beschlossen worden war.
„Die Fakultät freut sich auf die weitere intensive Vernetzung mit den ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten. Wir möchten zudem die Nachfrage nach diesen Studiengängen steigern – bisher sind alle Studiengänge unserer Fakultät besonders stark nachgefragt“, sagt Prof. Andreas Piel, Dekan der Fakultät. „Ziel der Umbenennung ist vor allem, die Sichtbarkeit des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen in seinen vielfältigen Ausprägungen nach außen zu unterstützen.“
Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, ergänzt: „An der Abstimmung der Inhalte und Studienprozesse selbst wird momentan noch intensiv in einer AG aus studentischen und professoralen Vertretern gearbeitet. Sie hat das Ziel, die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen klug miteinander zu verbinden, um so Freiraum für mehr Spezialisierungen in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern zu schaffen und mehr Wahlmöglichkeiten für die Studierenden zu ermöglichen.“ -
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Bei der turnusgemäßen Vorstandswahl der Landesrektorenkonferenz Sachsen am 06.11.2017 wurde Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, als Vertreterin der HAW (Hochschulen für Angewandte Wissenschaften) gewählt. Vorher hatte dieses Amt Prof. Ludwig Hilmer, Rektor der Hochschule Mittweida, inne. Der Vorstand setzt sich je aus einem Vertreter einer Universität, einer HAW und einer Kunsthochschule zusammen.
„Ich freue mich über die Wahl und das damit ausgedrückte Vertrauen der anderen Rektorinnen und Rektoren. Die sächsischen HAW sind eine sehr wichtige Säule der Hochschullandschaft und ihrer jeweiligen Region. Für die zukünftige Entwicklung der HAW und aller sächsischen Hochschulen müssen wir weiterhin die besten Lösungen suchen und politisch vertreten“, so Rektorin Prof. Gesine Grande.
Neuer Vorsitzender der LRK wird Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Rektor der TU Bergakademie Freiberg. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Mit der Wahl sind Prof. Barbknecht und Prof. Grande zugleich Mitglieder im Senat der bundesweiten Hochschulrektorenkonferenz. Die Landesrektorenkonferenz Sachsen (LRK) sichert das Zusammenwirken der sächsischen Hochschulen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie erarbeitet Stellungnahmen und Empfehlungen zu hochschul- und wissenschaftspolitischen Themen sowie zu Fragen, die die Hochschulen gemeinsam berühren. Die LRK informiert die Hochschulen über aktuelle hochschulpolitische Entwicklungen und versteht sich als Stimme der sächsischen Hochschulen in der Öffentlichkeit. -
Während des laufenden Semesters bietet das Dezernat Studienangelegenheiten ab sofort jeden Donnerstag in den Räumen der Allgemeinen Studienberatung (Eichendorffstraße) einen besonderen Service an. Jeweils zwischen 13 und 15 Uhr unterstützt Ali Daioub (Master Wirtschaftsingenieurwesen Bau) Studieninteressierte aus dem Ausland gezielt bei ihrer Bewerbung um einen Studienplatz. Das Procedere ist komplizierter als für Interessiere mit inländischen Zeugnissen und läuft über eine bundesweite Einrichtung namens „uni-assist“.
Um eine Anmeldung wird gebeten. Das Team vom Dezernat Studienangelegenheiten und Ali Daioub freuen sich auf potenzielle ausländische Bewerber. Einen kurzen Hintergrund zur interessanten Vita des jungen Syrers gibt es im aktuellen HTWK.report.
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Die Seminargruppe 67R4 der Ingenieurschule für Automatisierungstechnik (1965 - 1969) trifft sich seit 1991 jährlich. Zum diesjährigen „Goldenen Jubiläum“ hatte die Gruppe einen besonderen Wunsch – erneut an der Feierlichen Immatrikulation teilnehmen zu können. (Übrigens: Mitglieder im Förderverein der Hochschule erhalten eine Einladung zur Feierlichen Immatrikulation! Mehr zur Mitgliedschaft hier.)
Eine Anfrage im Alumni-Büro, und rasch waren alle Formalitäten geklärt, die Absolventen (Diplom 1970) verabredeten sich für den 10.10.2017 in Leipzig im Gewandhaus. Feierlicher Einzug des Senats, Ansprache der Rektorin und des Oberbürgermeisters, Erinnerungen an die Tradition und zukunftsweisende Verpflichtung der Hochschule, Preise und Auszeichnungen (mehr hier) – die Feierliche Immatrikulation ist stets einer der Höhepunkte des Akademischen Jahres. „Das war eine sehr bewegende Feier. Viele Erinnerungen kamen wieder hoch“, so Ernst Ilsitz, Organisator der Gruppe. Das nächste Treffen plant die Gruppe wieder in Weimar.
Planen auch Sie ein Treffen Ihrer Seminargruppe? Sprechen Sie uns oder die Verantwortlichen in „Ihren“ Fakultäten (s. Kontaktbox unter http://www.htwk-leipzig.de/alumni) gern an.
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Fantastische Figuren erwachen in der HTWK-Bibliothek zum Leben: Der Freundeskreis Buchkinder e. V. gibt bis 18. November 2017 Einblick in das Wirken der Kleinsten beim Herstellen ihrer eigenen Bücher.
Seit 15 Jahren erarbeitet der Freundeskreis Buchkinder mit Kindern und Jugendlichen deren eigene Geschichten. Text und Bild gehen dabei Hand in Hand und bedingen einander. So folgt auf Worte und Ideen direkt der bildnerische Linolschnitt als Druckvorlage. Hierfür ritzen die Kinder ihre Bilder in Linoleumplatten. Später werden Linoldrucke und Textfragmente ausgeschnitten und aufgeklebt – das Layout entsteht.
Buchkind sein kann sogar, wer noch gar nicht lesen und schreiben kann: „Am Anfang des Projektes ‚Schrifteroberer im Kindergarten’ stehen die Bilder als eigene Sprache. Gemeinsam reden wir darüber, halten die Geschichten fest. Ihren Text wollen die Kinder dann auch schreiben und erobern Laut für Laut, Wort für Wort die Schriftsprache“, beschreibt der pädagogische Leiter Ralph Uwe Lange das erfolgreiche Konzept.
So sind die Kids der Kita „Kleine Füchse“ und der Kita Biedermann seit zwei Jahren Buchkinder und arbeiten mit dem Freundeskreis Buchkinder an ihren eigenen Geschichten. Hier schließt sich der Kreis zum Ausstellungsort, denn die Kita „Kleine Füchse“ ist Kooperationskindertagesstätte der Hochschule.
Zu sehen sind Utensilien wie Linoldruckplatten, Ritzwerkzeuge und Druckerpresse, auf Leseinseln liegen Buchkinder-Bücher zum Schmökern, Schriftfahnen und Fotos illustrieren die verschiedenen Stadien der Arbeit am Buch. (Über)lebensgroße Styropor-Drachen „bewachen“ alles – die Fantasie-Figuren aus Kindergeschichten werden eigens für diese Ausstellung dreidimensional erschaffen.
Die Ausstellung ist bis 18.11.2017 während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen:
Montag bis Freitag 9–20 Uhr, Samstag 9–16 UhrBibliotheksfoyer, Gustav-Freytag-Straße 40
Ausstellungseröffnung mit audiovisueller Lesung:
- 1.11.2017, 16.30 Uhr
Weitere Lesungen:- 2.11.2017, 10.00 Uhr
- 15.11.2017, 16.30 Uhr
Foto: Julie Simon -
Diesem Erfolg im Qualifying waren arbeitsreiche Wochen vorausgegangen. Seit dem KickOff Ende Mai hatte das Team an der Umsetzung der gestellten Aufgaben - in diesem Jahr unter dem Motto "Künstliche Intellignez" - gearbeitet. Das Ziel: Durch Erweiterung eines von der Audi AG vorgegebenen Software-Frameworks zwei Modellfahrzeugen vom Typ Audi Q2 verkehrsgerechtes Fahrverhalten beizubringen. Dazu gehören unter anderem Spurhaltung, Hindernis-Erkennung, Einhaltung des Sicherheitsabstands, Geschwindigkeitsmessung, Ein- und Ausparken sowie die generelle Befolgung der Straßenverkehrsordnung (StVO). Um die programmierten Features testen zu können, hatte sich das Team HTWK Smart Driving im Gutenberg-Bau der Hochschule ein Testlabor eingerichtet und dort mit Hilfe von Bautenschutzmatten und Kreppband ein Straßennetz aus vorgegebenen Elementen zusammengesetzt. So konnten die schrittweise realisierten Algorithmen mit den Modellfahrzeugen getestet werden.
Gut vorbereitet ging es dann Mitte Oktober zum Vorausscheid nach Ingolstadt. Dort konnte sich das Team gegen insgesamt elf Mannschaften durchsetzen - auch wenn es manchmal knapp zuging. So wurde zum Beispiel der Algorithmus zum Ausweichen vor Hindernissen erst wenige Stunden vor dem Wettbewerb implementiert - und funktionierte glücklicherweise tatsächlich. Auch konnte ein Fehler, der das Wettbewerbs-Auto aus mysteriösen Gründen längere Zeit blockierte, vor Ort und unter Zeitdruck behoben werden.
Bei der Video-Challenge, für die im Vorfeld des Wettbewerbs von jedem Team ein Video zum aktuellen Entwicklungsstand einzureichen war, erreichte das Team HTWK Smart Driving zusätzlich noch einen 3. Platz. Schönes Gimmick der Veranstaltung: Am Rande des Wettkampfes konnten während eines Recruting-Speed-Dating mit Audi-Mitarbeitern verschiedener Abteilungen Kontakte geknüpft werden."Wir freuen uns sehr, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Wochen ausgezahlt hat. Dieser erste Erfolg ist eine große Motivation für das ganze Team, in der Zeit bis zum Finale noch einmal alles zu geben", sagt Teamchef Fabian Freihube. Sibylle Schwarz, betreuende Professorin, ergänzt: "Dieser Erfolg zeigt die tolle Entwicklung des Teams HTWK Smart Driving seit seiner Gründung 2014 und das großartige Engagement der derzeitigen Teammitglieder. Es wird sehr spannend, zu erfahren, wieviele Teams, insbesondere aus Universitäten, wir auch im Finale hinter uns lassen können."
Denn die eigentliche Challenge steht erst noch bevor: Vom 14. bis 16. November 2017 geht es mit den besten acht Teams in die Finalrunde des Wettbewerbs im museum mobile am Audi Forum in Ingolstadt. Dort sind weitere Aufgaben zu meistern. Zum Pflichtprogramm beim Fahrverhalten der Fahrzeuge gehören dann für das Auto - pardon, das Programmierer-Team - zusätzlich die Unterscheidung von Personen und Gegenständen mittels künstlicher Intelligenz und sogar das Erkennen und Reagieren auf die Blickrichtung von Personen dazu. Außerdem muss ein wissenschaftlicher Vortrag über die erstellte Software-Architektur, den Lösungsansatz für verschiedene Aufgaben sowie die eingesetzten Algorithmen gehalten werden. In der Kür muss zudem jedes Team eine - frei wählbare - Besonderheit seines Lösungsansatzes demonstrieren.
Das Finale konfrontiert zum Schluss die drei Erstplatzierten der ersten beiden Vorausscheide mit einer bislang unbekannten Fahraufgabe. Daraus wird schließlich Sieger des Wettbewerbs ermittelt. Wir drücken die Daumen!